Um dem Charakter der Halle gerecht zu werden, wählten wir Bildmotive aus drei Bereichen: dem Showbusiness, dem Sport sowie Handel und Wirtschaft. Die Bilder sollten jedoch nicht realistisch bis ins Detail durchgemalt werden, und so entwickelte Andreas GÖLTL – unser bewährter Computergrafiker – jeweils eine radikale Reduktion auf wenige Pixel, ähnlich dem berühmten Vexierbild, in dem man nur Quadrate sieht, aus größerer Entfernung aber ein Bild des George Washington. So auch hier: jede der Gestaltungen weist 32 x 32 Quadrate auf, jedes nur in einem Farbton. Aus der Nähe sieht man nur eine abstrakte Komposition wie bei Piet Mondrian. Tritt man aber 50 Meter zurück, so schließen sich die "Riesenpixel" zu Bildern und es erscheinen von links nach rechts: Michael Jackson, der antike Diskuswerfer, der Basketballer Michael Jordan, eine klassische Nymphe, Maria Theresia als Euro-Queen mit gelben Sternchen, "Lady Liberty" (Freiheitsstatue), ein weiterer Popsänger und schließlich Giambolognas berühmte Merkur-Statue, der Gott des Handels. Gleichzeitig durchschreiten wir dabei die Reihe der Spektralfarben.
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Die Entscheidung fiel auf die zweite Variante, hier die fertig ausgeführte Fassade.
Da es sich um eine Nordfassade handelt, liegen die Bilder leider immer im Schatten.