Wie plant man heute Farben?
Für Hausbau, Wohnsanierung, Geschäftslokale.


Information zu Grundlagen und praktische Ausführung von Planung/Verbesserung

  • Farbe nach Funktion
  • Farbe nach unbewusster Anmutung (archetypische Wirkung und Symbole)
  • Farbe nach Harmonie und Raumgefühl
  • Die Basis bilden die umfangreichen Erkenntnisse europäischer Farbenlehre

Wenn Sie Interesse an einer Beratung haben, bittne wir um ein Mali:

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Unser Prinzip: Der richtige Farbton am richtigen Ort im richtigen Licht. Angewandte Farbpsychologie und Farben-Biologie.

Unser Auge unterscheidet mindestens 100.000 verschiede Farbtöne.

Doch nicht nur das: Jeder einzelne Farbton hat seine spezifische Wirkung auf alle Menschen: bestimmte Farben können uns beleben und aktivieren, andere beruhigen und entspannen uns.

Kennt man diese Wirkungen, so kann man die optimale Farbe auswählen und damit einen starken Einfluss erzielen.

 

Farbpsychologie und Wirkungslehre der Farben ist angesagt.


Die erste Entscheidungsfrage lautet:
Soll die gewünschte Farbe aktivieren oder soll sie beruhigen?


Die zweite Frage lautet: Verlangt die Raumsituation, der Zweck des Raumes...einen bestimmten Farbton, der hier psychologisch am besten passt? Oder können wir an dieser Stelle einen individuellen Farbton wählen, den die Person als Lieblingsfarbe wünscht? (das heißt: verträgt sich Funktionsfarbe mit Wunschfarbe? Dies kann farbpsychologisch überprüft werden).

Die dritte Frage lautet: Was bewirkt dieser Farbton im Unterbewusstsein?
Wir kennen heute Farbwirkungen, die unterschwellig, also ohne dass es uns bewusst wird, bestimmte Gefühle und auch körperliche Reaktionen auslösen.
Wenn wir diese Kenntnisse berücksichtigen, dann kann ein Farbton niemals störend oder unpassend wirken.

Das Prinzip lautet also:

Farbkonzepte und farbige Raumgestaltungen auf der Basis von:

  • Moderner Farbpsychologie
  • Grundlagen der Raumgestaltung
  • In engster Verbindung mit dem Licht: Lichtqualität und Farbqualität müssen aufeinander abgestimmt werden!

Zu "Wirkung der Farben": images/farbkreis


V i o l e t t

Ein Beispiel:

Violett – die Farbe der Zwischenwelten

Von Judith Bräuer und Karl A. Fischer, in Österreichische Malerzeitung  "farbenkreis", Heft 2015 / 1


Zwischenerregendem Rot und beruhigendem Blau, im Zwielicht an den Grenzen von Tag und Nacht, zwischen Leben und Tod:  Violett, die Farbe des Übergangs und der inneren Spannung.

In den Schriften des berühmten deutschen Farbpsychologen Dr. Heinrich Frieling (1910 bis 1995) hat die Farbe Violett eine besondere Bedeutung: Er hat sie (ähnlich dem legendären Amerikaner Munsell) den vier Hering’schen Urfarben(Blau, Rot, Gelb und Grün als Fünfte hinzugesellt und darauf sein psychologisch begründetes Colour-Aktiv-Fünfeck aufgebaut.
Denn diese Farbe hat psychologisch gesehen eine ebenso eigenständige und unverwechselbare Bedeutung wie die vier anderen.
Gemeint ist mit Violett ein Farbreiz, der aus dem kurzwelligsten Licht am Ende der sichtbaren Skala herrührt - zwischen etwa 420 nm und dem nicht mehr sichtbaren UV. Die Töne Lila und jedenfalls auch das Purpur haben bereits wesentliche Rot-Anteile vom anderen, dem kurzwelligen Spektrum in ihrem Spektralbild.
Der Name ist lateinisch-französischer Herkunft, wo das Veilchen viola heißt. Empfindungsmäßig ist Violett der Mittelton zwischen Rot und Blau.

Violett ist nicht Purpur - oder etwa doch? .......
(Vor-Auszug aus dem Fachmagazin der Malerinnung, Jan. 2015)

Österr. Institut für Licht und Farbe, 10.01.2015