Das Erlebnisbad

Messe-Event Frühjahr 2002, Wiener Messegelände
Leuchtende Bodengestaltung, Boden- und Wandmosaiken
Farbwechsel aus Glasfaseroptik (Philips)
bei drei Veranstaltungen im Jänner, Februar und März:
Aquatherm, Bau und Energie, Wohnen und Interieur.

Gemeinsame Produktion mit Firma ERCO, FELBERMAIR, MERTEN und anderen.

Im Anschluss an einen gelungenen Licht- und Farbevent auf der Wieselburger Energiemesse 2001 wurden wir von Reed Messe Wien zu einem großen Event-Messestand im folgenden Frühjahr eingeladen.

Eigentlich sollte es die farbdynamische Gestaltung einer gesamten Messehalle werden.

Viele Entwürfe, wir gingen von einzelnen farbigen Lichtsäulen bis hin zu einer batallionhaft gehängten Flut von Leuchtstoffbalken in Farbe, in verschiedenen Höhen und Schwüngen. Sie sollten durch ein Zeitschaltgerät oder durch händische Steuerung Licht- und Farbenphasen während des Messegeschehens spielen.

Dazu reichten die finanziellen Mittel nicht, daher folgte die Messe unserem Vorschlag, einen Erlebnisstand für Licht und Farbe, ähnlich mehreren Vorläufern in Wieselburg, Wels und Ried, einzurichten.

Nahezu zwanzig Firmen unterstützten uns bei diesem Vorhaben, von Beleuchtung über Installation und Möblierung bis Wandgestaltung und elektronische Steuerung. Die wichtigsten Mitgestalter waren:

FELBERMAIR, Keramik, Fliesen, Bäder,
ERCO, Wien, Ing. Roman Buchta,
MERTEN, Wien, mit DI Natiesta

Durch Mag. Franz Felbermair gelang es, ein komplettes Bad zu errichten. Bodenaufbau in verschiedenen Höhen, dadurch konnten wir ihn z.T. mit farbigen Villi-Fliesen unterlegen und diese wurden unterleuchtet (Bild 16).

Durch Lichtschaltung entstanden verschiedenfarbige Stimmungen. Eine echte "Erlebniswanne" stand im Zentrum der Gestaltung, betriebsbereit mit warmem, sprudelndem Wasser und eingebauten Farbmischleuchten. Sie konnte auch Musik spielen, doch diese wurde bei den Tanzeinlagen zurückgeschaltet - zu einem kurzen Musikprogramm (über eigene Lautsprecher, Gesamtsteuerung Firma Burst und Riegler) tanzte eine Mädchengruppe aus dem Gymnasium Berndorf: Vier unbestritten hübsche junge Damen traten in bunten Bademänteln auf und tanzten Tücher schwingend im farbigen Wechsellicht, warfen dann zu vielfacher Freude des Publikums die Mäntel ab und stiegen im Bikini nach weiteren heißen Rhythmen in die Wanne.

Wie dieses Bad durch wechselnd gesteuertes Licht beeindruckte (zwei farbige Bodenteile, angestrahlte "Bisazza-Mosaiken" direkt aus Italien an den Wänden, Gruppen von Hängeleuchten in Wandnähe – Thomasleuchten Wien, farbige Bodenobjekte und ein Farbwechselgerät mit Glasfaseroptik von Phillips Wien),
so waren auch alle anderen Räume attraktive Beispiele für Licht- und Farbwechsel:

Der Beratungsraum - ein Lichtexperimentalstudio:
In enger Zusammenarbeit mit Ing. Roman Buchta von ERCO Wien gelang es hier, eine spannende Vorführung zu veranstalten:
Licht und moderne Bürogestaltung.
Über ein Touchscreen konnte man eine Vielzahl von ergonomisch richtigen Lichtstimmungen schalten:
- Arbeitsplatz morgens und abends: Wärmere Farbtemperatur
- Tageslicht-Ersatz - für trübes Wetter oder Winterzeit
- Lichtinseln für bestimmte Szenen wie "Eintrittslicht-Empfangslicht" (hell, weit),
oder "Sitzung" - konzentrierendes Licht auf die Sitzgruppe usw.

Wie immer bei unseren Messeevents erhielt auch hier das Publikum eine
kostenlose Licht- und Farbberatung auf Einladung der Messe.

Lichtplanungen mit "dynamischem Licht"
sind eines der Anbote unseres Instituts:
Wir führen diese Art von Lichtgestaltung bei BETRIEBS-CONSULTINGS durch, zB. für Banken, Bürogebäude, Arztpraxen, Anwaltskanzleien, öffentliche Bauten.
Der Vorteil:
Ein sanfter Lichtwechsel, EDV- gesteuert, führt das Lichtniveau der Räume dem natürlichen Tageslichtverlauf nach, sowohl die Lichtfarbe als auch die Lichtmenge wird geändert.
Dabei wird "Schönwetter" programmiert, also Morgensonne, ein schönes helles Tageslicht, warme Nachmittagslichtfarbe und bei Arbeitszeiten auch am Abend und in der Nacht:
Spezielle Lichtfarbe und Lichtintensität für Nachtarbeiter.

Auch ein Wohnraum wurde aufgebaut: Nach Feng Shui Prinzipien gestaltet, man konnte in eine - tischlerisch hervorragend geformte - Sitzgrube hinabsteigen (Firma LOHA, Mostviertel), im Zentrum herabhängend ein Lichtobjekt von ORION-LEUCHTEN, Wien.
Die interessanten farbigen Lichtquader-Stehlampen waren von BUISMANN.

Den Abschluss der Raumfolge bildete ein
Beratungsraum für Feng Shui.

Steuerung und Elektronik verdankten wir dem Hause MERTEN, assistiert von BURST/RIEGLER, Mostviertel.