Die Schobesberger-Fassade in Linz, 1998 am Franzosenhausweg

Die erste große Fassadengestaltung des Instituts, eine 73 Meter lange doppelgeschossige Industriefassade, der Architekt war Ing. Klaus Nötzbergers, mit dem Fischer schon eine Oberbankfiliale gestaltet hatte (Ried/Innkreis).
Der sehr aufgeschlossene Bauherr Wolfgang Schobesberger beauftragte uns nach Gestaltung der Büroräumlichkeiten und eines gläsernen Stiegenhauses zu dieser monumentalen Farbgestaltung. Der Entwurf geht auf eine lange Entwicklungsreihe von Computergrafiken zurück, die Karl A. Fischer damals mit Kunstschülern entwickelte. 
Die Farben und Formen symbolisieren den Betrieb, eine Gips- und Stukkaturunternehmen. Das wässrige Element des Gipses wie auch dessen kristalline Erscheinung wird durch die blauen und weißen Elemente symbolisiert, dazwischen verlaufen konstruktive Diagonalen und rationale Raster.

Die Ausführung erfolgte durch zwei freie Mitarbeiter aus Linz: Ute Baurecker, die damals auf der Kunstuniversität Linz studierte und Andreas Steinhuber, Wirtschaftsstudent.

Aus den Entwurfsreihen

Fassadenentwurfsarbeit aus kreativer Computergrafik. 
Etliche Tage arbeitete Karl A. Fischer mit jungen EDV-gewandten Schülern an der Entstehung der farbigen Bildstruktur, ausgehend von einem Industriefoto, durch farbige und formale Manipulationen, Spiegelungen, Umkehrungen usw.



Gesamtansicht des farbig gestalteten Industriekomplexes