Gutes Licht ist heute alles andere als selbstverständlich.

Über hundert Jahre elektrisches Licht - und wie hat es sich entwickelt?
Moderne Lichttechnologie zielt in erster Linie auf das Sparen von Energie: Weniger Stromverbrauch, mehr "Lichtausbeute".
Moderne Lichttechnologie berücksichtig zu wenig die medizinischen und biologischen Wirkungen auf den Menschen.
Lichtbiologen und Ärzte sagen heute: Licht ist nicht gleich Licht.


1. Naturlicht: Unter der Bedingungen des normales Tageslichtes hat sich der Mensch durch Millionen Jahre entwickelt: das Auge, die Netzhaut, die Lichtwirkungen im Gehirn und im vegetativen Nervensystem sind abgestimmt auf die Qualität des Sonnenlichtes, welches unseren Tag erhellt.
Jedes andere Licht, das nicht dem Aufbau des Sonnenlichtes entspricht, wirkt anderes auf unseren Organismus. Dies kann von Nachteil sein.

2. Jede Art von Glühlicht (z.B. die Halogenglühlampe) hat nahezu den gleichen Aufbau wie das natürliche Licht.

3. Die rötlichen bzw. infrarot-nahen Anteile des Naturlichtes wie auch des Glühlichtes haben nach Berichten aus der Lichtbiologie heilende und aufbauende Wirkung: Sie können Netzhautschäden ausgleichen.

4. Andere Arten der technischen Lichterzeugung - die Entladungslampen und Metalldampflampen (also Leuchtstoff- und Energiesparlampen) wie auch die LEDs (Leuchtdiodenlicht) sind physikalisch anders aufgebaut als das Tageslicht, sie sind keine "Temperaturstrahler-Leuchtmittel" und haben daher auch keine echte "Farbtemperatur" gleich der Eigentemperatur des Strahlers (Sonne zB. ca. 5600K, Glühbirne ca. 2700K).

5. Lichtplanung muss, wenn sie in erster Linie den Menschen und sein Befinden berücksichtigt und nicht technisch-wirtschaftliche Erwägungen, von folgendem Grundsatz ausgehen:
Je ähnlicher das Spektrum der Lichtquelle dem Tageslicht ist, desto besser ist es für den Menschen, für sein optimales Sehen, für den so genannten "Lichtkomfort" und für die Gesundheit.

Das Prinzip lautet also:

  • Wahl der besten Leuchtmittel und Prüfung des Lichtspektrums
  • Optimale Einstellung der Strahlungswinkel und der Dosierung von Lichtmengen
  • Berücksichtigung des Tagesverlaufs: Licht soll steuerbar sein in Helligkeit und Lichtfarbe

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