Stellungnahme unseres Instituts zu den völlig sinnlosen Tendenzen zur Abschaffung dieses gesundheitlich wertvollen ungiftigen Leuchtmittels

Wahlfreiheit

»Insgesamt ist das Verbot der Glühbirne und die staatlicherseits erzwungene Durchsetzung der 'Energiesparlampe' ein unglaublich dreister Vorgang. Es ist wohl das erste Mal in der Geschichte der Industrieproduktion, dass ein harmloses gegen ein ungleich schädlicheres Produkt durchgesetzt und auch noch mit einem offiziellen Verbot belegt wird.«

Dr. Wolfgang Zängl von der Gesellschaft für ökologische Forschung in München, in »Informationen zur sogenannten Energiesparlampe« (September 2009)
    Aus: http://www.gluehbirne.ist.org/wahlfreiheit.php

Muss Glühlicht verpönt werden?
Das junge Halogenglühlicht spart Strom und ist allen Entladungslampen und LEDs hoch überlegen, wenn es um Lichtgesundheit geht.
Dennoch beobachten wir mit Spannung und kritisch-positiver Erwartungshaltung, wie sich die Qualität der LEDs verbessern läßt.

Dazu auch Vorträge, Workshops und Lehrgänge.

Auf der ersten Globalen Licht-Design-Konferenz, 24.-27. Oktober 2007 in London wurde von verschiendenen Fachleuten aus dem Gebiet Lichtbiologie und Lichttherapie der GLÜHLAMPE (Incandescent Lamp) und Halogenglühlampe (Halogenelamp) ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt:

Alexander WUNSCH (Deutschland, Schwingungsmedizin, ganzheitliche Lichtbiologie):
"Jede Glühlampe ist eine kleine Sonne".

Hervorgzuheben ist,
dass der so verpönte Nah-Infrarot- und Wärmeanteil des Lichts aller Glühlampenformen die Netzhaut pflegen und regenerieren kann (Univ.Prof. Funk, Dresden), während dieser Anteil bei LEDs schwach ausgeprägt ist oder nahezu ausfällt. Auch Energiesparlampen haben weniger Rot.
Blaulicht gilt hingegen als gefährlich ("Blue Light Hazard") - dieses tritt bei coolweissen LEDs stark durch eine ausgeprägte Spitze im Bereich um die 450 Nanometer hervor.

Seither drifteten zwei Gruppen auseinander:
Einerseits Ärzte und Therapeuten, auch gesundheitsbewusste Lichtdesigner und sehr wohl auch verantwortungsvolle Produzenten,
anderseits Lichtindustrie, Handel und auch manche Wissenschafter der Lichtpysik.

Je nach Veranstaltung dominieren mal die einen und mal die Anderen.


Für Licht- und GesundheitsexpertInnen ist dies bestürzend.
Warum? Ist es nicht "antiquiert", sich für Glühlicht einzusetzen?

Nein.
E
s beweist nur einen modernen, aktuellen Wissensstand:

  • Nur die Glühlampe und die Halogenglühlampe haben ein
    wirklich sonnennahes Lichtspektrum - weil kompletter Aufbau eines temperaturstrahlers.
    Weder LED noxh Entladungsröhre können das.
  • Nur sie werden daher von versierten Therapeuten (vgl. Alexander Wunsch, vgl. mehrere Kongresse mit Univ.Prof.Dr. Richard Funk und anderen) als vollgesundes Licht eingestuft.
  • Und: Auch die "Energiesparlampe" - eine Leuchtstofflampe = Fluoreszenzlampe - verbraucht viel Energie. Allerdings zeigt sich das erst dann, wenn man nicht nur ihren Stromverbrauch, sondern ihre gesamte Energiebilanz ins Auge fasst - von der Herstellung bis zum Recycling (siehe unten).
  • LEDs. Ja und nein. Hartes Urteil von Fachleuten, die das Sehorgan und das Nervensystem medizinisch/biologisch betrachten - beachten Sie bitte:
    MODUL 1 des neuen Diplomlehrgangs ab 19. Feb. 15 befasst sich genau nit diesem Thema!

Jede Glühlampe hat die Wirkung einer kleinen Sonne.
Und ihr Vorteil ist:

Sie erzeugt optimales Licht und ihre "Abwärme" ist nutzbar - kommt der Gebäudeerwärmung in zwei Dritteln des Jahres zugute.
In einem modernen energiesparenden Haus wird sie genau so mitverwendet wie die Wärme eines konventionellen Ofens. Diese aufgewendete Energie geht also nicht verloren.

Offenbar ist der Kern des Themas keineswegs nur eine Frage der Energieeffizienz.

Ein grosser Kreis umweltbewusster Menschen war in den letzten Jahrzehnten erleichtert über den Einsatz der Leuchtstoffröhre = Fluoreszenzlampe = "Energiesparlampe"
als energiesparendes Leuchtmittel. In Zeiten hoher Umweltbelastung durch globalen Spitzenbedarf an Energie ist dies auch verständlich.

Viele sind noch immer der Meinung, dass die Beleuchtung kommerzieller Grossbauten, Gänge und Erschliessungszonen im Büro- und Industriebereich, Unterführungen, Shopping-Malls, Sporthallen... ohne den Einsatz von Fluoreszenzlicht heute undenkbar sei. Im neunten Geschoss eines Bürohochhauses, eines Krankenhaus-Blocks... müssten gravierende Kühlmassnahmen gesetzt werden, wenn man dort nur Glühlicht verwenden würde.
Doch hier steht heute neues LED-Licht zur Verfügung - wird es eingesetzt?
Noch keineswegs mit Selbstverständklichkeit, Leuchtstofflicht und seine schädklichen Einflüsse sind in der Gegenwart bei neu entstehenden grossprojekten immer noch Gang und Gäbe


In den Krankenzimmern - oder gar in Wohnbereichen - sieht es weitgehend trübe aus:
Für diesen Zweck sind die Gütekriterien der Leuchtstofflampe - schon einmal deshalb, weil ihre Farbwiedergabe nie 100% erreicht (Ra - oder Cri = 100) wie beim Sonnen- und auch beim Glühlicht, Das Lichtspektrum erscheint vielen Fachleuten als problematisch.

Nichts gegen - und alle Hochachtung für ! - die technische Innovation der Gegenwart -
aber sehr viel gegen das Verbot (!) von sonnennahem Glühlicht im Wohnbereich!

Sinnvolle Bürobeleuchtung:

So hat unser Institut beim Consulting für das höchste Gebäude des Burgenlandes,
dem I&T-Tower in Siegendorf bei Eisenstadt mit 12 Geschossen,            
selbstverständlich Langfeldleuchten für Büros und Erschliessungszonen geplant -
2007 noch Fluoreszenzlicht, aber 2013 in den Seminarräumen des LKH Graz bereits durchwegs LEDs.


Allerdings in den Büroräumen mit einem wichtigen Begleitlicht aus Hochvolt-Halogenglühlampen. 
      
      Beide Lichtquellen sind getrennt schalt- und dimmbar und damit geeignet, in
      einem echten "Personal Lighting" individuell eingestellt zu werden.
      Auf diese Weise können  verschiedene Tageslichtstimmungen geschaltet werden -
      der Organismus erhält das passende Tageszeiten-Licht (Chronobiologie).
      Und vor allem wird dadurch auch das unkomplette Spektrum des Leuchtstoff-
      lichtes ergänzt und verbessert.


Drastisch formuliert es Alexander WUNSCH aus Heidelberg:
    "Verbot der Glühlampe kommt einer Körperverletzung gleich."

A. Wunsch ist ausgebildeter Schulmediziner und Experte auf dem Gebiet der Schwingungs-medizin, speziell der Lichtbiologie.

"Ein Verbot der Glühlampe ist in meinen Augen auf die Ebene einer Körperverletzung zu setzen. Wenn ich die Glühlampe als Lichtquelle nicht mehr zur Verfügung stelle, nehme ich dem Menschen die Möglichkeit, sonnenähnliches Licht in der dunklen Jahreszeit zu bekommen, wo er es in unseren Breiten am meisten braucht. Stattdessen wird die Fluoreszenzlampe angeboten, deren Spektrum problematisch ist. Das ist für mich ein totalitärer Eingriff", so WUNSCH am Telefon (23.02.07).
"So lange es keinen Ersatz mit einem so kompletten Lichtspektrum wie das Sonnenlicht gibt, muss man sich fragen: "Soll denn jetzt die Hormonstörung gesetzlich verordnet werden?"

WUNSCH ist, wie auch andere ExpertInnen auf dem Heidelberger Internationalen Kongress der International Light Association im Oktober 2006, der Meinung, das Spektrum der Leuchtstofflampen weiche nicht nur stark vom Sonnenlichtspektrum ab, sondern es sei auch für den Menschen problematisch. Veröffentlicht wurde dies u.a. bereits im Tagungsband "Farbe & Gesundheit", Symposium in Murnau, D, November 2003, erschienen im Callwey-Verlag 2004
     ( ISBN 3-7667-1606-9   -  S.93ff - dort: "Toxikologie des Lichtes").

Die LED (Leuchtdiode) ist derzeit noch kein wirklich ausreichender Ersatz,
auch hier ist das Spektrum sehr einseitig - oft viel zu blauhältig.
Die Leuchtkraft wurde drastisch gesteigert, aber die Lichtgüte besteht im Spektrum!
Und dessen Qualität kann nicht vom Auge, sondern nur vom Messgerät festgestellt werden.

Deshalb bietet unser Institut laufend Mesungen an.

"Da wäre es viel sinnvoller und jedenfalls demokratischer, den Menschen bestimmte Energiekontingente zuzuordnen und es ihnen selber zu überlassen, wie sie diese Energie verbrauchen", meint Alexander WUNSCH zur Verbotspraxis.

Alexander WUNSCH, als ihn seinerzeit die Nachricht vom Glühlampenverbot während seines Urlaubs an einem oberitalienischen See erreichte, am Telefon:
"Wenn ich mir abends die schöne Landschaft rings um den See anblicke, dann sehe ich hier, in einem wirklich ländlichen Raum, eine derartige Energieflut, dass man förmlich geblendet ist. Wenn man hier nur jede zweite Straßenbeleuchtung ausschaltet, brauche ich mir keine Sorgen mehr darüber zu machen, ob jemand zu Hause eine Glühlampe verwendet.
Oder nehmen wir nur z.B. das Verhältnis zwischen Gasherd und Elektroherd:
Eigentlich müsste man dann den E-Herd zu allererst verbieten, denn sein Mehrverbrauch steht in keinem Verhältnis zur Glühlampe".
Dem Argument der Klimabelastung durch das verbrannte Gas (CO 2...) hält er entgegen, dass ja auch die Stromerzeugung mit erheblichen Mengen von Schadstoffausstoß verbunden ist.
Kalorische Kraftwerke konventioneller Art sind gemeint – von Atomkraftwerken und ihren völlig unverantwortlichen jahrhundertelangen radioaktiven Folgen für Milliarden heute noch Ungeborener wollen wir als aufgeklärte Menschen hier gar nicht sprechen.

    "Bei jeder Umwandlung von thermischer Energie zu Strom geht Energie verloren", so      WUNSCH, "Kohle wird verbrannt und erzeugt Wasserdampf, der zum  Antrieb von Turbinen      genutzt wird, die wiederum Generatoren antreiben, welche schließlich den elektrischen Strom      herstellen.
     Es ist ein Gesetz der Thermodynamik, idealerweise lediglich 38% der eingesetzten
     Primärenergie in Elektrizität verwandelt werden können. Wird der Strom nun wieder zu Wärme      zurückverwandelt, wie das beim Elektroherd und elektrischen Wasserheizungen sowie      Durchlauferhitzern der Fall ist, geht nochmal ein Teil der Energie verloren, da auch hierbei der      Wirkungsgrad nie bei 100 % liegen kann.
     Betrachtet man man also den gesamten Prozess, so bleiben im Normalfall von den 100%      eingesetzter Primärenergie etwa 25 bis 30% übrig, die wirklich genutzt werden können, bis
     zu 75% gehen ungenutzt verloren und heizen lediglich die Erdatmosphäre auf.

     Verwendet man hingegen einen Gasherd zum Kochen, gehen lediglich 2 bis 3% verloren,      nämlich in Form des Lichtes, das die Gasflamme abgibt, der Rest steht direkt als Wärme zur      Verfügung".


Prof. Dr. Herbert KLIMA, Atominstitut der Österreichischen Universitäten in Wien, bestätigte uns ebenfalls: Es gibt eine Grenze des Wirkungsgrades, in der Physik folgt dies aus der Formel des Carnot-Prozesses in der Thermodynamik.
Ein Wirkungsgrad von 1 (100 %) kann bei weitem nicht erreicht werden - erst eine rechnerische genaue Betrachtung der mehrfachen Energieumwandlung beim Stromherd (Kraftwerkskalorien–Turbine–Stromerzeugung–Transportverluste–E-Herd–Herdwärme) lässt eine Einschätzung zu.

Glühlampen setzen in der Tat nur 5-15 % des Stroms in Licht um, der Rest wird überwiegend in Wärme umgewandelt. Aber die muss ja in einem modernen Bauwerk nicht verloren gehen.
OK, verlustreich.
Halognglühlampen aber sparen nach Angabe der Hersteller ihr gegenüber 30 bis 50 % Strom!
Da wird der Abstand zur "Energiespar-Lampe" sichtlich eng.
Leuchtstofflampen bringen es nämlich auch nicht auf mehr als 30-35 %.

Zur Energiebilanz der Lampen:
      "Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit wird immer nur der Stromverbrauch während der       Betriebsdauer in Rechnung gestellt, wobei die Glühlampe als Wärmestrahler naturgemäß       schlechter abschneidet als die Energiesparlampe. Um ein vollständiges Bild des       Energieverbrauhs zu erhalten, muss man jedoch auch den Aufwand für Herstellung und       umweltgerechte Entsorgung mit einbeziehen.

Obwohl sich die Hersteller bedeckt halten, gibt es Schätzungen,
dass die Herstellung und Entsorgung einer Energiesparlampe im Vergleich zur      
Glühlampe bis zu 40 mal mehr Energie benötigt.


Die Energiesparlampe hat noch vor dem ersten Einschalten die Umwelt bereits erheblich belastet, so dass man kurzsichtig handelt, wenn man nur den reinen Energieverbrauch im Betrieb in Rechnung stellt", erklärt Alexander WUNSCH.

      Es ist auch naheliegend, dass bei der Herstellung des hochkomplizierten Lichtgerätes       "Energiesparlampe", einer Quecksilber-Niederdruckgasentladungs-lampe mit Leuchtstoff auf der       Innenseite des Glaskolbens, wesentlich mehr Energie verbraucht wird als bei der einfachen und       billigen Glühlampe mit erhitztem Wendel.

      Ganz abgesehen von den Materialien:
      Hier wird Quecksilber zum Verdampfen gebracht, und erst über die "Leuchtstoffe", deren       Zusammensetzung ebenfalls ein ökotoxisches Problem darstellt wie das Quecksilber selbst
      (daher strenger Sondermüll), wird auf sekundäre Weise die helle Lichtausstrahlung angeregt.


Vor allem aber gilt:
Wichtig für Lebensprozesse ist ein komplettes Licht, wie es mehr als 5 Millionen Jahre lang die Entwicklung des Frühmenschen begleitete, und auf das wir genetisch festgelegt sind. Und ein solches komplettes Licht bringen eben derzeit nur Lampen mit Glüh-Wendeln zustande  (echte Temperaturstrahler mit Farbtemperatur nach dem Planck'schen Kurvenzug).


Menschlicher Organismus und Licht

Wir wissen heute, dass der Vitaminhaushalt, die Funktion der endokrinen Drüsen, die Ausschüttungsrhythmen der Hormone alle vom Einfluss des Lichtes abhängen (Chronobiologie und Photobiologie).

Neue Forschungsergebnisse der Lichtbiologie und auch der Biophotonik bringt das Österreichische Institut für Licht und Farbe seit Herbst 2006 laufend  im Zyklus seines Diplomlehrgangs, einer Ausbildung für Licht- und Farbberatung.
Weil es für uns unbedingt wichtig ist, diese höchst bedeutenden und folgenschweren, vielfach noch unbekannten Wirkungen des Lichtes und seiner Farbanteile in die Öffentlichkeit zu bringen:

     o  Für Architektur und Wohnungsplanung,
     o  für Gesundheits- und Vorsorgemedizin,
     o  für Bauunternehmungen und Siedlungsgenossenschaften,
     o  für PolitikerInnen und öffentliche BauträgerInnen -
     o  und für alle hausbauenden und wohnungseinrichtenden Menschen.


Jede Glühlampe / Halogenglühlampe ist Sonnenkraft im Miniaturformat - ein echtes Heilmittel, weil sie Netzhautschäden ausgleicht.

Künstliche Sonne, die dann scheint, wenn es draussen nur Trübwetter, Nebel und "saisonale Dunkelheit" gibt: Fehlendes Sonnenlicht im Herbst, Winter und Frühling, was unsere Spezies Mensch in den 5 Millionen Jahren ihrer Entwicklung nicht erleiden musste:
Denn da waren wir in Afrika.
Glühlicht ist also optimales Licht, weil es ein komplettes Lichtspektrum hat wie die ebenfalls glühende Sonne. Glühlicht ist für uns artgerechtes Licht.

Daran sind wir genetisch gebunden, auch heute noch brauchen wir solches Licht zum Wohlfühlen.

Und die "Abwärme" der Glühlampe ist nutzbar!
Wir brauchen ja so und so eine Beheizung über gut zwei Drittel des Jahres.
In einem modernen energiesparenden bis energie-autarken Haus wird sie genau so mitverwendet wie die Wärme eines konventionellen Ofens. Diese aufgewendete Energie geht also keineswegs verloren!

       Wir kennen Null-Energie-Häuser (eigentlich müssten sie Plus-Energie-Häuser heißen),
       die die gesamte Energie für Raumerwärmung in den kühlen Monaten aus hausinterner
       Wärmeentstehung nehmen ( und natürlich vom Sonnenschein und dem einstrahlenden
       Tageslicht):
       Aus der Infrarot- (=Wärme-)strahlung der drinnen lebenden Menschen ebenso wie aus  
       der Abwärme sämtlicher haustechnischer Geräte, also vor allem auch der Beleuchtung.
       Und fallweise kann auch noch Erdwärme zugeführt werden. Daher haben solche Häuser
       auch keinen herkömmlichen Ofen mehr, und es gibt immer saubere Frischluft, die bei
       kühlem Wetter durch Gegenstromanlagen (Wärmetauscher) vorgewärmt wird.

      Ein ideales Beispiel dafür WÄRE das 2007 gebaute 1. Europäisches Passivhausdorf
      "Sonnenplatz" in Großschönau, NÖ:
      Dort passierte das Uneinsichtigste, was man mit "Beleuchtung" und "Energiesparen" tun kann:
      Man hat generell alle Glühbirnen verboten!

      Statt hier dem gesunden und für den Körper sehr gut verträglichen Glühlicht aus verschiedenen
      Lampenformen den Vorrang zu geben - dessen höhere Wärmeabstrahlung ja gerade hier nicht
      verloren gehen kann, denn die Häuser "leben" ja von der in ihr erzeugten Wärme! -
            deswegen auch keine Öfen! -
      zwingt man den BewohnerInnen das Leuchtstofflicht mit seinen bekannten spektralen Defiziten
      auf und holt sich die Wärme lieber aus aufwändigen Erdwärmeanlagen, Kollektoren usw. von draußen!


Fazit:

  • Solche Häuser sollte man bauen, nur mit ganzheitlicher Vernunft:
    Dann kann die Glühlicht-Lampe weiterhin ihre nachweislich gesunde und behagliche Wirkung ausüben, mit Halogentechnik wird dieses Leuchtmittel ohnehin laufend verbessert.
  • Aber auch flankierent dazu: "Dark Sky" !

    Sinnloser Stromverbrauch muss endlich eingeschränkt werden!

    Gleißende Nachtbeleuchtungen in Bürohochhäuseren,
    riesige Schaufenster, die um Mitternacht nicht mehr der Information dienen, sondern lediglich dem Prestige der Firma, Licht, das sinnlos in den Weltraum gestrahlt wird und nicht nur den Astronomen zum Ärgernis wird, sondern auch ökologische Folgen für die Tierwelt hat!

lichtverschmutzung     Lichtverschmutzung

Müssen wir das All beleuchten? Dies sind reale Bilder aus dem Weltraum. Da sehen wir, wo die Energie verloren geht.                                                                "Lichtverschmutzung" -   Bildquelle: lexikon.astronomie.info/beobachter/darksky/index.html

Ja nach Maßnahme kann damit das Zig-1000-fache des vergleichsweise geringen Mehrverbrauchs von Temperaturstrahler-Lampen hereingebracht werden.
Auch die Leuchtstofflampe/Fluoreszenzlampe verbraucht viel Energie, wie oben angeführt wurde.
WENN DAS DURCHGEFÜHRT WÜRDE, dann bräuchte sich niemend mehr über den vergleichsweise geringen "Mehr"verbrauch von Glühlampen den Kopf zu zerbrechen.
Und dies bei Aufrechterhaltung von gesundem Sehvermögen und Seh-Komfort.


Und im Sommer, wo man keinen Heizungsbedarf hat, wo man keine Wärme (auch keine durch Glühlampen) brauchen kann?

Da sind erstens die Tage viel länger (ganz besonders im nördlichen Europa), es wird also ganz entschieden weniger beleuchtet. Also entsteht auch weniger Wärme.
Zweitens gibt es in unseren Breiten immer auch kühle Nächte.
Und drittens kann man in wirklich heißen Nächten die Elektrowärme ja ablüften - das müsste man bei Fluoreszenzlampen letztlich auch tun, nur eben weniger. Intelligente Häuser verfrachten diese Wärme in einen temporären Speicher, von wo sie später wieder geholt wird.

Wir sehen daher keinen nur irgendwie vernünftigen Grund für ein "Verbot der Glühlampe" (!).

Würde man beim Hausbauen, Revitalisieren und beim Planen industrieller Objekte überall die modernen Gesetze des Solaren Bauens berücksichtigen (Licht- und Sonneneinstrahlung, Baukörperstrategien - gewinnmaximierend oder verlustminimierend - und mit einem gut berechneten Maß an Speichermasse), dann könnte man den Effektivitätsgrad der Häuser von derzeit etwa 25 % auf über 75 % steigern (Univ.Prof. Dr. TREBERSPURG, Wien) und die Beleuchtung wäre dann ein vergleichsweise minimaler Energiefaktor.

Und woraus besteht eine Leuchtstofflampe eigentlich?

Entladungslampe = Energiesparlampe = Fluoreszenzlampe = Leuchtstoffröhre:
Aus welchen Teilen setzt sich dieses Leuchtmittel im Prinzip zusammen?

Dieser moderne Lampentyp gehört in die Gruppe der Entladungslampen (im Gegensatz zu den Festkörperlampen oder Temperaturstrahlern).
Grundlage:
Hier wird Quecksilber zum Verdampfen gebracht, und erst über die "Leuchtstoffe", deren Zusammensetzung ebenfalls ein ökotoxisches Problem darstellt wie das Quecksilber selbst (daher strenger Sondermüll), wird auf sekundäre Weise die helle Lichtausstrahlung angeregt.

      Die Inhalte der Fluoreszenzlampe, gleich ob als Röhre oder als
      "Energiespar"-Globe (als "Birne") sind diese:  
      Eine Füllung aus:
      Ne, Ar oder Xe als Zündgas, Hg oder Xe als Puffergas zum
      Einstellen des Spannungsgradienten, und Tl, Na, Li, Sn, Sc, Dy, Ho, Tm etc. -
      eingebracht häufig als Jodid oder Bromid als Leuchtgas.
 
(aus:http://www.lti.uni-karlsruhe.de/rd_download/Plasmastrahlungsquellen_20061117.pdf)

Und hier stecken in jedem Lampensockel
      neben der Wendel-Elektrode auch
      ein Vorschaltgerät,
      ein Glättungskondensator,
      ein Hochfrequenzgenerator 
      eine Lampenzündung,
      ein Steuertransformator
      und eine Strombegrenzung (Drossel)

(nach:  www.strom-online.ch):
http://www.stromonline.ch/fileadmin/schaubilder/energiesparlampe/pdf/Energiesparlampe_Infos.PDF


...dies alles sind Einzelgeräte, die erst einmal erzeugt werden müssen, und die dann, nach dem "Aus" der Lampe, zum Wegwerfen sind, oder besser gesagt, einem wiederum auch energie-aufwändigen Zerlegungs- und Recycling-Prozess zugeführt werden müssen (dies im Optimalfall! So diese Dinge nicht im Restmüll landen und damit - worst case - in der Abgasfahne einer Müllverbrennung).


EU-Glühbirnenverbot

Aus dem Kurzfilm von report MÜNCHEN, Jänner 2009:
"Forscher warnen vor EU-Glühbirnenverbot"

Pressemitteilung von report MÜNCHEN, 05.01.2009:

Stand: 05.01.2009 Sinnlos und gefährlich – Mediziner und Klimaforscher warnen vor EU-Glühlampenverbot (München) Nach Recherchen des ARD-Politmagazins report MÜNCHEN steht das Glühlampenverbot der Europäischen Kommission im Kreuzfeuer wissenschaftlicher Kritik. Da das Glühlampenverbot der EU vor allem zugunsten von Energiesparlampen geht, warnt der Schlafforscher Dr. Dieter Kunz, Chefarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Berliner Charité, vor möglichen Gesundheitsrisiken. Ihm zufolge wirke der hohe Blauanteil im Lichtspektrum vieler Energiesparlampen wie ein Wachmacher auf den menschlichen Körper. Denn das bläuliche Licht unterdrücke das Schlafhormon "Melatonin". Wenn die Sparlampen also künftig allabendlich die Wohnzimmer erleuchten, könnte dies auf Dauer die "innere Uhr" im menschlichen Organismus durcheinander bringen, so Kunz gegenüber report MÜNCHEN: "Störungen der 'inneren Uhr' führen zu Störung in jedem Bereich der Medizin. Wir wissen, dass das zum Beispiel Einfluss hat auf Tumorerkrankungen, aber auch auf Herzinfarkte, Depressionen und eine ganze Reihe von andere Erkrankungen." Tagsüber sei blauhaltiges Licht dagegen ungefährlich, als "Takter für die innere Uhr" sogar sehr gut für die Gesundheit. Aber: "Wenn dies in der Nacht gegeben ist, ist das das falsche Signal an die innere Uhr." Professor Heinrich Kramer, Lichtdesigner an der Universität Aachen, ist sogar davon überzeugt, dass auch die neuen Energiesparlampen, die ein wärmeres Licht versprechen, das bedenkliche Blau in ihrem Spektrum enthalten: "Es ist und bleibt immer der selbe Blauanteil in der Lampe drin und der schädigende Anteil bleibt eben auch der gleiche. Es ist ganz unabhängig von der Art der Lichtfarbe, die ich kaufe, ob warm-weiß oder neutral-weiß oder Tageslicht-weiß." Der Zentralverband Elektronik und Elektroindustrie (ZVEI) bestätigt gegenüber report MÜNCHEN, dass "Licht mit höherem Blauanteil eher wach macht". Allerdings sei aus Sicht des ZVEI "für einen natürlichen Melatonin-Zyklus die Art des Leuchtmittels zu Hause weniger relevant als die Intensität des verwendeten Lichts". Die EU-Kommission sieht auch weiterhin keine Gesundheitsrisiken durch Energiesparlampen. Der ZVEI rät allerdings vorsichtshalber: "Wer dennoch den Eindruck hat, dass Energiesparlampen zu Einschlafstörungen führen, kann an deren Stelle Halogenlampen einsetzen." Kritik am Glühlampenverbot kommt auch von Klimafolgenforschern. Professor Ottmar Edenhofer, Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Ko-Vorsitzender im Weltklimarat, bezeichnet den Brüsseler Beschluss im Interview mit report MÜNCHEN als "Unfug". "Das Verbot der Glühbirne ist blinder Aktionismus und zeugt von einer Regulierungswut, die der Klimapolitik kaum hilft. Denn es geht jetzt nicht darum, den Bürgern etwas zu verbieten sondern nach Möglichkeit den Bürgern Anreize zu schaffen, die sie dafür belohnen, wenn sie herausfinden, wo man am günstigsten und billigsten CO2 vermeidet.". Dies könne vor allem der CO2-Emissionsrechtehandel der EU gewährleisten, so Edenhofer. Im Gegensatz zum Glühbirnenverbot könne man bei diesem Instrument sicher sein, dass tatsächlich alle Emissionen sinken. Auch im Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim hält man das EU-Verbot für nutzlos. Laut dem ZEW-Klimaökonom Andreas Löschel würden eventuelle CO2-Einsparungen durch das Verbot der Glühlampen und den Einsatz von Energiesparlampen am Ende durch die Marktmechanismen des Emissionshandels komplett kompensiert.  Löschel gegenüber report MÜNCHEN: "Durch das Glühlampenverbot wird in Europa keine Tonne CO2 eingespart werden." Man habe mit dem Emissionsrechtehandel in Europa bereits ein sehr gutes Instrument, das eine Obergrenze für CO2-Emissionen festlegt. "Wenn nun durch das Glühlampenverbot weniger Strom nachgefragt wird, führt das dazu, dass die Stromerzeuger weniger von diesen Verschmutzungsrechten benötigen; genau diese werden aber andere Branchen aufgreifen und in der Summe bleiben die Emissionen an CO2 die gleichen." Emissionsrechtehandel und Glühlampenverbot zusammen, das funktioniere nicht, sagt Löschel: "Ökologisch ist das Glühlampenverbot vollkommen wirkungslos." Sendung erfolgte am Montag, 05.01.2009 im ARD-Magazin report MÜNCHEN um 21.45 Uhr im Ersten. Diese Pressemitteilung ist frei verwendbar unter Quellenangabe „report MÜNCHEN“.