Internationales Jahr des Lichts 2015

2015 - EIN JAHR IM ZEICHEN DES LICHTS

Das vergangene Jahr erstrahlte in einem ganz besonderen Glanz:
Die UNESCO erklärte 2015 zum internationalen Jahr des Lichts.

Was hat sich hier getan?
Dem gehen wir jetzt genau nach - die Frankfurter Light+Building zum Beispiel brachte im März 2016 viel Neues - doch nicht unbedingt bei der Lichtqualität.
Berichte - auch mit Vorführung unser in Frankfurt durchgeführten Spektralmessungen - gibt es sowohl an unseren

   Lichtundfarbe-Infoabenden   (Mo. 25. April und Di. 03. Mai)

als auch in den kommenden Seminaren und Workshops.
Wir würden uns sehr freuen, mit Ihnen darüber diskutieren und urteilen zu können.


Dieses Jahresthema hatte grundsätzlich das Potential, das öffentliche Bewusstsein für die existentielle Bedeutung von Licht zu sensibilisieren und die Schlüsselrolle des Phänomens Lichts in Forschung, Bildung, Kommunikation, Gesellschaft und Kultur zu würdigen.

Neben modernen Lichttechnologien sollte auch die Gesundheitsförderung durch Licht, die Entwicklung von günstigen energieeffizienten Beleuchtungen wie auch die globale Lichtverschmutzung eine tragende Rolle spielen.
Was wurde verwirklicht?

Der Plan sah gut aus:

„Das Jahr soll an die Bedeutung von Licht als elementare Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen und daher auch als zentraler Bestandteil von Wissenschaft und Kultur erinnern. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Licht erlauben ein besseres Verständnis des Kosmos, führen zu besseren Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin und zu neuen Kommunikationsmitteln.“ (http://www.unesco.de/jahr-des-lichts.html)

 

"Light for Change"
Im Gleichklang mit dem Motto „Licht für Wandel“ der UNESCO startete das Österreichische Institut für Licht und Farbe im Februar 2015 in Wien die beiden

Diplom-Ausbildungen „Licht- und Farbberater“ und „Licht- und Farbtherapeut“.

http://www.lichtundfarbe.at/diplomlehrgang.html

Die Teilnehmer/-innen lernen seither im noch laufenden Kurs "Licht- und Farbberatung", das Leben der zukünftig von ihnen betreuten Menschen mit Hilfe von Licht und Farben positiv zu verändern und als maßgebliche Einflussfaktoren auf die menschliche Gesundheit anzuwenden:
Licht für Wandel – das wäre ein Quantensprung.

Mit den reichen Erfahrungen aus diesen Kursen als Pilotprojekt und der Vielzahl internationaler FachreferentInnen wird im Februar 2017 ein gross angelegter neuer DIPLOMLEHRGANG gestartet, zu dem man sich bereits jetzt voranmelden kann.

Gravierender Wandel
Fachleute sprechen gegenwärtig von einem einschneidenden Paradigmenwechsel in der Lichttechnik und Lichtplanung: Altes wird verworfen, Neues ist aber nicht ohne Probleme. Licht und moderne Beleuchtung hat dem Menschen zu dienen wie auch seinem Lebensraum. Der Mensch muss gefördert werden, sein ökologisches Umfeld soll ohne Schaden bleiben. Die Zeit verlangt, dass bei modernem Licht neue Wege beschritten werden. Doch muss hier mit äußerster Sorgfalt und Verantwortung vorgegangen werden, denn die heutige technisch erzeugte Lichtstrahlung ist so intensiv, dass sie nachhaltige Wirkungen auf Auge, Nervensystem und gesamten Organismus hat. Das kann sehr zum Vorteil sein, im negativen Fall aber auch nachweislich krank machen, wie neueste Forschungen zeigen: Unnatürliche, minderwertige Lichtspektren und Lichtphasen beinhalten Blaulichtgefahr, können die Harmonie zwischen körperlichen Rhythmen und dem Tagesverlauf stören, Organe und Hormonsystem beeinflussen und im Extremfall auch Krebs begünstigen.
Lichtentwicklung darf demnach nicht nur nach technischen und ökologischen Prinzipien erfolgen, sondern muss sich an neuen medizinisch-biologischen Lichtforschungen orientieren, um menschangepasstes Licht hervorzubringen.

Der Diplomlehrgang: Konsequenz aus neuen Forschungen
Modul Licht: In der ersten Veranstaltung „Licht 1: Lichtphysik. Lichtbiologie und Lichtgesundheit“ am 19. bis 22. Februar geht es um den Aufbau des Lichts, um Grundbegriffe und Fachwissen aus wissenschaftlichen Disziplinen, um den kulturellen und anthropologisch bedingten Lichtbedarf und Lichtgebrauch des Menschen. Vier internationale Dozenten bringen Einführungen in Biophysik, Lichtbiologie, Lichtmedizin, Physik, Philosophie und Chronobiologie und erklären damit die vielfältigen Wirkungen von Licht auf den menschlichen Organismus.
Die Konsequenz - neue Kriterien für künstliches Licht und Beleuchtungstechnik - bringt die Veranstaltung „Licht 2: Lichttechnik, Lichtplanung und Lichtgestaltung“ vom 23. bis 26. April. Hier sprechen vor allem Lichttechniker und Lichtdesigner über Planungsstrategien und die Verwirklichung in Ausführungsobjekten. Gleichzeitig können im praktischen Experiment auch Beispiele von angewendeter Lichtstrahlung betrachtet werden, die ihre Wirkung sowohl in der Raumgestaltung als auch in der Therapie haben.

Neues verbessertes Licht in Raumgestaltung und Architektur wie auch Lichtwirkungen in der Therapie und Wohnpsychologie fördern Gesundheit, Lebensqualität und Wohlbefinden. Spannende und freudebringende Berufe einer neuen Zeit.

Gerne begrüssen wir Sie demnächst und tauschen Gedanken und Erfahrungen aus.