Die heiße Frage: Glühlampe oder Energiesparlampe
Hinzugefügt am: 01. December 2010, 00:00Die heftige Diskussion um die Gesundheitsproblematik bei Leuchtmitteln ist vor allem deshalb losgebrochen, weil es Tendenzen gibt, das Glühlicht aus dem täglichen Leben auszurotten. Zugunsten der "Energiesparlampe".
Umweltgründe werden vorgegeben, es ginge um Energiesparen, obwohl es keine konkreten Zahlen dazu gibt, wieviel dadurch wirklich an Energie eingespart wird. Denn die mindestens 9 verschiedenen elektronischen Bauteile der Gasentladungslampe müssen erzeugt, transportiert und zusammengebaut werden, und nach dem Ableben des Leuchtmittels müsste eigentlich eine strenge Entsorgung folgen: die Demontage und Recyklierung der Teile und ein behutsamer Umgang mit dem giftigen Quecksilber.
In der RoHS (Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical an electronic equipment) steht Quecksilber an zweiter Stelle der Verbotsliste. Quecksilberdampflampen (Energiesparlampen, herkömmliche Leuchstoffröhren) dürften eigentlich nicht erzeugt und vertrieben werden, aber sie genießen eine vorläufige Ausnahmeregelung.
Alexander Wunsch berichtete beim Kongress davon, dass in der Industrie nur 50% dieser Leuchtmittel als Sondermüll fachgerecht entsorgt würden, in den Haushalten seien es sogar nur 10%. Ein Großteil des giftigen Mülls wird verbrannt, was eine Erhöhung des Quecksilberanteils in der Atemluft bewirkt.
Außerdem befürchtet Wunsch in seiner "Quecksilber-Resonanz-Hypothese", dass nach den Gesetzen der Quantentheorie im Körper toxische Reaktionen zu erwarten seien. Und Prof. Dr. Funk zeigt den höheren Anteil an gefährlichem Blaulicht im künstlichen Spektrum von Entladungslampen.

