Welches Leuchtmittel hat Zukunft?

Nach der Frankfurter Light+Building besteht der Eindruck:
Das Leuchtstofflicht ist es nicht.

Was können die neuen LEDs?


Es war zwar zu erwarten, aber ein derart eklatantes Abrücken vom Quecksilberdampf-Licht, wie man es dieses Jahr in Frankfurt erlebte, wäre noch vor zwei Jahren undenkbar gewesen. Die LEDs treten den Siegeszug an.

Blendend helle Energie"spar"lampen waren auf der Messe eine Seltenheit, auch die Leuchtstoffbalken wurden schon sehr rar.
Wo man solche vermutete, steckte überwiegend eine LED-Leiste dahinter.

Was bedeutet dies?
Nicht nur die quecksilberbelastete Umwelt atmet auf, sondern auch Therapeuten und Lichtmediziner,
für die hat die "Blaulicht-Belastung“ und die Quecksilberresonanz schon lange ein Problem dargestellt.

Die kritische Frage anwesender Photomediziner und Lichtwissenschafter:
Wie viel Verbesserung bringt die LED heute wirklich?
Optimierungen am Lichtspektrum dieser Lampen und am gefährlichen Blaulichtanteil werden zwar erreicht,
der Vergleich mit Naturlicht oder Temperaturstrahlerlicht läßt aber noch Wünsche offen.
Und LED ist keineswegs gleich LED.

Unsere Messungen in Wien zeigen deutlich, dass das Spektrum zwar wesentlich kompletter ist als bei den
älteren LEDs, aber noch keineswegs so komplett, dass es dem Tages- bzw. Sonnenlicht gleichgesetzt
werden kann.
Und die Spitzen im Blaubereich werfen besonders bei "kaltfarbigen" LEDs (also mit Farbtemperaturen
über 3000 Kelvin) grosse Bedenken auf, wenn man die Warnungen vor Netzhautschädigung durch Blaulicht
(den "Blue Light Hazard") ernst nimmt.


       Vgl. dazu Prof. Dr. R. Funk und andere Lichtmediziner auf unserem Kongress in Wien, Oktober 2010 -
       diese ExpertInnen werden wir beim neuen "Qualifizierungsseminar" wieder ab 16.10. 12 in Wien erleben.


Deshalb untersuchen wir Leuchten und Lichtanlagen vor dem Einsatz bei unseren Beratungsobjekten
kritisch auf lichtbiologische Qualität , besonders wenn es sich um Krankenhäuser, Kindergärten und
Schulen handelt.


 Durch die Erstellung von Gutachten konnten wir in den letzten Monaten bei mehreren Projekten die
 Lichtqualität entscheidend optimieren.

 Kommentar unseres Instituts: Ja zum LED-Licht, aber nur dort, wo wir das Lichtspektrum genau vermessen  haben, wagen wir den Einsatz dieses neuen Lichtes (zB. jüngst in Krankenhäusern: Wien, Eisenstadt).

 

Wie wertvoll ist das Licht der Temperaturstrahlerlampen
(Halogenglühlampe, Glühlampe) - contra Energiesparlampe?

"Der Wahnsinn hat Methode". Immer mehr Medien und Fachleute zeigen sich
kritisch gegenüber dem Glühlampen-Verbot der EU


  "Pablo Picasso hat sie auf seinem epochalen Œuvre „Guernica“
    verewigt, Walt Disney stellte sie Tüftler Daniel Düsentrieb einst
 als genialischen Assistenten zur Seite.... sinnbildlich für    den Triumph des Menschen über die Natur oder auch den Sieg    des  Lichts über  die Dunkelheit..." Profil 12/09, 16.03.09

  Dass man die unabschätzbare Menge von nutzlos vergeudeten
  Terawatt Lichtenergie – Verstrahlung in den Nachthimmel,
  protzende Prunkbeleuchtungen, Komplettausleuchtung nächtlich
  leerstehender Gebäude usw. nun am Spar- und Umweltgewissen
  des "kleinen Mannes - der kleinen Frau" abreagieren will -
  sprich diesen als Kleinverbraucher den Schaden aufzuarbeiten anträgt,
  ist ein Treppenwitz der Geschichte:
  Nicht nur ist der Ersparniswert und die Umweltentlastung der Gasentladungslampen mehr als umstritten,
  es wäre auch sittenwidrig, diese Ersparnis an der Netzhaut des Menschen  und an seinem täglichen Sehkomfort   hereinholen zu wollen.
  Deutlich genug zeigt sich jetzt (wie im April in Frankfurt) ein stilles verschämtes Abrücken von diesem Irrweg.
  Frage nur: Wie vielQuecksilber geriet in den unkritischen Jahre in die Umwelt, in die Nahrung und in die
  lebenden Organismen?
  Und welches Entsorgungsprogramm haben wir dagegen?

  Die "Ersatzlichter" für die Glühlampe - Floureszenzlampen und LEDs -
  bringen komplexe Probleme mit sich (siehe unten).

  Zunächst aber zu dem höchst fragwürdigen Vorgehen eines Verbotes:


  Prof. Ottmar Edenhofer, Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, er ist auch Co-Vorsitzender des
   Weltklimarates:


    "Das Verbot der Glühbirne ist blinder Aktionismus und zeugt von einer
     Regulierungswut, die der Klimapolitik kaum hilft, denn es geht jetzt
     nicht darum, den Bürgern etwas zu verbieten,
     sondern nach Möglichkeit den Bürgern Anreize zu schaffen, die sie dafür belohnen,
     wenn sie herausfinden, wo man am günstigsten und billigsten CO2 vermeidet."

Andreas Löschel, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim:
    "Ökologisch ist das Glühlampenverbot vollkommen wirkungslos."
    "Durch das Glühlampenverbot wird in Europa keine Tonne CO2 eingespart werden."

     Denn durch die Marktmechanismen des "Emissionshandels" wird das Verbot komplett kompensiert:
     Die Verschmutzungsrechte dürfen von anderen Branchen aufgegriffen werden  "und in der Summe
     bleiben die Emissionen an CO2 die gleichen".
     Aber dafür müssen wir uns mit einem spektral schlechteren Licht zufrieden geben und haben auch noch
     die Risiken gesundheitlicher Auswirkungen zu tragen.  
          
Aus: 05.01.2009 - ARD Magazin - Report München - Link
    

                                                                           Hier der komplette Kurzfilm von  report MÜNCHEN:
                                                                           Forscher warnen vor EU-Glühbirnenverbot


 
                                                                                                                               
                                                                                                         http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/1335052

  

Unser Anbot:
Ein Fachvortrag, der in die Problematik modernen Kunstlichts einführt und zeigt,
wie man auch heute künstliches Licht ohne Gefahren für Auge und Umwelt planen kann.

             Wird auf Einladung jederzeit gehalten gegen Fahrtkostenersatz und Vortragshonorar.
             Info und Bestellung:
info@lichtundfarbe.at
             oder direkt bei Prof. Mag. Karl A. Fischer: 0664 - 2011895


DER AKTUELLE VORTRAG  ZUM  THEMA:


 "Wie gesund ist unsere Beleuchtung?"  Karl Albert Fischer

      Warum es nach Ansicht anerkannter Lichtbiologen gefährlich sein kann,
      die Festkörperlampen (alle Arten von Glühlicht) durch Energiesparlampen zu ersetzen


   Aus dem Programm:    
   

   -    Licht, das die Netzhaut schützt und repariert
   -    Licht, das unser Sehzentrum in der Netzhaut belasten und zerstören kann
   -    Licht, das nur scheinbar Energie spart - gegenüber wirklich fundierter Ökologie
   -    Tierversuche - Lichtschäden mit Erblindungsfolge
   -    Welche Lichtarten gelten heute als gesundes Licht und warum?
   -    Licht, das den Alterungsvorgang bremst:
        Echtes Anti-Aging durch Licht zu Hause in der eigenen Lichtdusche -
        leicht installierbar und heute durchaus erschwinglich.


"Es geht auch um Deine Lichtgesundheit!"  

   Diesen ausführlichen Informationsvortrag hält unser Institutsleiter
   für alle interessierten Personenkreise,
sachlich, wissenschaftlich fundiert,
   anschaulich, publikumsnah.

   Argumente, Bilder, Diagramme, neue Forschungsergebnisse.       
   Für Firmen, Schulen, Institutionen - überall in Österreich.

   Karl Albert Fischer, Prof. Mag.art. und em. Univ.Lektor, ist seit 1977/78 (Zwentendorf) in der ökologischen Bewegung tätig ,
   war 1980 Mitbegründer des Österreichischen Instituts für Baubiologie und durch lange Zeit dort Vizepräsident, brachte
   Humanökologie und gesundes Bauen in seinen Hochschulvorlesungen und ist heute einer der führenden licht- und farb-  
   wissenschaftlichen Fachleute in Österreich.
     
  Sie können diese Vortragsveranstaltung bestellen:
      info@lichtundfarbe.at oder direkt bei Prof. Mag. Karl A. Fischer: 0664 - 2011895    

 

  • Im Oktober 2012 beginnt unser neuer Diplomlehrgang Licht und Farbe -
    begünstigt durch die Förderung durch FFG (Qualifikationsseminare)

    Wer die Basiskurse besucht hat, kann
    eine Ausbildung zum Licht- und Farbberater sowie Licht-Farb-Therapeuten machen.
  • Dazu veranstallten wir laufend Informationsabende.

    Gleichzeitig soll ein freier Arbeitskreis über Lichtbiologie entstehen:
    wir beschäftigen uns intensiv mit der Wirkung künstlichen Lichtes auf den Organismus:
    Temperaturstrahlerlampen, Entladungslampen, LEDs (Light Emitting Diodes).
    Mit spektralen Lichtmessungen und biologischen Untersuchuhgen.
    Melden Sie uns bitte Ihr Interesse, wir planen eine erste Zusammenkunft.
    info@lichtundfarbe.at

     INFOS ZUM THEMA
     GLÜHLAMPE / ENERGIESPARLAMPE:


   Lichtbiologen melden sich zu Wort.

     Neueste Warnungen bei Kongressenund Symposien:

         "LightSymposiumWismar", 04-08 November 2008:
           Mit Michael Rohde, Alexander Wunsch, D, Marco Bischof, D, Ahmet Cakir, D,
           Richard Funk, D, Karl Ryberg, SE
und vielen anderen.

         "Jahreskongress der International Light Association (ILA)" 20.-26. Oktober 2008
           (Molkenkur Hotel, Heildelberg)

         "Erster Österreichischer Licht- und Farb-Kongress " 26.-28. Sept. 08 in Wieselburg/NÖ, Europahalle

         "Kongress Licht-Farbe-Gesundheit", Wien Okt. 2010 -   und in Kürze:

         "Qualifizierungsseminar LICHT 1" ab 16. Okt. 2012 in Wien
               Mit internationalen ReferentInnen -
               R.Funk, A.Wunsch, H.Klima, M.Moser, G.Schwarz, M.Treberspurg, W.Vetter, K.A.Fischer)

        
        
Kritische Töne kamen bereits bei der
         "PLDC" - Professional Lighting Design-Convention",
           dem ersten Weltkongress der Lichtdesigner und Lichttherapeuten, London, Okt. 07,
                     
           mit über 1300Teilnehmern.
 
           Allen voraus Alexander WUNSCH, der sich schon seit 4 Jahren auf Kongressen
           dazu besorgt äußert.


Seit 4 Jahren hören wir auf Tagungen und Kongressen kritische Berichte
zum Thema Gasentladungslicht:
Metalldampflampe, insb. Quecksilberdampflampe, Energiesparlampe, Leuchtstoffröhre, HIT, HQI, CDM-T.

Schon bei unserem ersten eigenen Symposium im März 2008 in Wien sprach der deutsche Lichtbiologe und Schwingungsmediziner Alexander WUNSCH, niedergelassener Arzt in Heidelberg (damals auch Präsident der ILA) und berichtete auch über die Forschungsergebnisse des deutschen Univ. Prof. Dr. Richard Funk, Universität Dresden).
Über 60 Teilnehmer waren gekmmen, unter ihnen 2 Fachleute von OSRAM München (Dieter LANG, Alfred WACKER).

Wir erhielten bereits Stellungnahmen (siehe unten) und  werden weitere Ergebnisse sofort im Newsletter anführen.

Alexander Wunsch über Fluoreszenzlicht
(=Gasentladungslicht, = Leuchtstofflicht, =Energiesparlampe, =Metalldampflampe): 


Alle diese Leuchtmittel basieren auf Gasentladung und nicht wie die "gute alte Glühlampe" auf Erhitzung eines Metalldrahtes (Wendels).
Nur letztere ist ein "Temperaturstrahler" und hat ein gleichmäßiges, sehr sonnenähnliches Lichtspektrum.
Deshalb gilt bei Therapeuten - wie den Mitgliedern der ILA (International Light Association) - nur die Temperaturstrahlerlampe als wirklich gesund und unproblematisch (=Halogenglüh - Lampe und herkömmliche Glühlampe).
Nicht aber die Halogen-Metalldampflampe (HQI oder CDMT).
Statements über eine vermutete, allerdings auch in Tier- und Zellversuchen aufdämmernde Schädlichkeit
wurden bereits Okt. 2006 in Heidelberg (ILA Tagung) und Okt. 2007 auf der PLCD (First Global Lighting Design Convention) in London, dort mit 1133 Teilnehmern, von Referenten gebracht:
Alexander Wunsch wie auch Univ. Prof. Dr. Richard Funk, Uni Dresden, sprachen über eine vermutete Schädlichkeit der Blaulichtstrahlung (blauer Himmel ebenso wie die genannten Entladungslampen, insbesondere wenn diese einen erhöhten Blauanteil aufweisen, was besonders bei den sogenannten "neutralweißen" und "kaltweißen" Röhren der Fall ist).

Dieser "Blue Light Hazard" ist auch auf unserem Wiener Symposium von der Lichtindustrie bestätigt worden,
nur ist man dort der Meinung, er träte erst bei sehr hohen Lichtstärken auf. Wunsch und Funk hingegen sind der Meinung, auch der normale Blaulichtanteil von Leuchtmitteln bei normaler Beleuchtungsstärke könne biologisch wirksam werden.

Nach Funk sind heute alle Menschen über 55 Jahren von der Gefahr einer "Makula-Degeneration"
(Netzhautschädigung im Bereich des Sehzentrums, gelber Fleck) bedroht, und nach Funk leidet auch etwa ein Drittel der Menschen im Alter über 75 Jahre an Alterserblindung.

Wieweit dies mit Kunstlicht tatsächlich in Verbindung zu setzen ist – darüber streiten noch die Gelehrten.
Wir können jedenfalls derzeit nicht sagen, dass diese Gefahr bewiesen wäre – bewiesen im Sinne wissenschaftlich haltbarer Endbeweise und begründet durch eine genügend hohe Anzahl von Versuchen.

Völlig im Streit liegt daher auch die Frage, inwieweit obige Nicht-Glühlampen nun tatsächlich schädlich sind.
Epidemiologische (Massen-) Untersuchungen an Menschen gibt es nicht, bei Tierversuchen soll sich jedoch gezeigt haben, dass nachtaktive Tiere (Ratten zB.), die keinen Repairmechanismus in der Netzhaut haben wie wir Menschen, nach einer größeren Zahl von Tagen unter Leuchtstofflicht erblinden (nach A. Wunsch).  

Und Tatsache ist auch, dass Metalldampflampen, insbesondere die Quecksilberdampflampen, eine immense Gefahr für die Umwelt bedeuten, nämlich dann, wenn sie nicht peinlichst genau entsorgt werden.
Es gibt Studien, in denen behauptet wird, derzeit würden nur 10 % aller gebrauchten
Leuchtstofflampen fachgerecht entsorgt.
Demnach käme der Rest in den normalen Müll und würde dann entweder verbrannt (Quecksilberdämpfe über den Städten) oder deponiert.

Anzumerken: Wenn auch bei fachgerechtester Entsorgung die alte Lampe bricht - Wurf in den Kontainer,
Transportschäden - entschwindet das Quecksilber nach kurzer Zeit als giftiger Dampf in die Umwelt.

Wir arbeiten intensiv an diesen Dingen und sammeln Material, wir sind auch sehr froh darüber, dass hier Impulse gesetzt wurden, die die Lichtindustrie auf der einen Seite und Ärzte, Biologen, Therapeuten auf der anderen Seite in ein Gespräch führen. OSRAM hat immerhin 2 führende Leute aus Deutschland zu unserem Symposium geschickt. Die Dinge sind im Fluss, wir werden weiter berichten. 

         " JEDE GLÜHLAMPE IST EINE KLEINE SONNE "

         Denn sie hat den gesundheitlichen Vorteil des natürlichen Tageslichtes.
         Sind wir damit einverstanden, dass man uns eine der größten Errungenschaften der modernen          Zivilistation wegnehmen will?
         Die lange ersehnte, endlich gefundende "künstliche Sonne" -
         das elektrische Glühlicht, ein echtes "Festkörperlicht" oder "Temperaturstrahlerlicht" mit exakt dem
         gleichen kompletten Lichtspektrum wie die Sonne?
         
         Diese einzig komplette "Tageslicht"-Lampe - nur sie allein verdient dieses Prädikat! - liegt heute in          vielen Varianten von Glühlampen vor - Soft Light, mattiert mit einem sehr angenehmen hellen Licht,
         ist aber wesentlich verbessert worden: durch die "Halogen-Glühlampe". Auch sie gibt es bereits in der          herkömmlichen Birnenform und einschraubbar in den normalen E27-Schraubsockel.
         Die Halolux-Halogenlampe hat zum Beispiel eine rund 20 % höhere Lichtausbeutung und eine doppelt          so lange Lebensdauer (lt. OSRAM). Erreicht wird dies durch Beimischung geringer Mengen von          Halogengas. Daher schwärzt sich auch der Kolben nicht. Außerdem ist diese Lampe als Temperatur-          strahler problemlos dimmbar und sie besitzt auch einen UV-Filter. Zu bekommen mit 40 und 60 Watt.
         
         
Dieses gesunde Kunstlicht soll aus "Energiespargründen" (denen erst einmal genauer nachzugehen          wäre) durch das nachweislich unkomplette Lichtspektrum der Energiesparlampe ersetzt werden?
         

 skala  skala skala
                Mittleres Tageslicht                                    Glühlampenlicht                                           Leuchtstofflicht

                                                                                                                                        Bildquelle: Alexander WUNSCH

         Energie sparen?
         Der "Energiespareffekt" dieser Lampe wird nämlich in dem Moment fragwürdig, wenn man auch die          aufwändige und komplizierte Herstellung eines solchen Gerätes in Rechnung stellt
         (mindestens 7 elektronische Bauteile und mehr als ein umweltgefährdender Inhaltsstoff).
           Und
danach folgt noch die wiederum energieaufwändige Entsorgung.
         Hier wird offenbar wiieder einmal der bekannte Fehler gemacht:
         Eine völlig einseitige Betrachtung nur vom Stromverbrauch während der Einsatzzeit her,
         nicht beachtend die "Prozesskette": Herstellung mit Energie- und Materialaufwand, Bestandteile aus
         ökologischer Sicht, Folgen nach dem Gebrauch / Recycling und Umweltgefahren.

         Wie kann das Grünen Parteien, Greenpeace... verborgen bleiben?!

         Und was bringt sie tatsächlich, die "Energiesparlampe"?
         Nur etwa 20% mehr Licht erzeugt sie aus dem zugeführten Strom gegenüber den modernen
         Halogen-Glühlampen. Viele plakative Meldungen über 80% Plus sind schlichtweg falsch.    
         
        
Und die Umwelt?
         Wie viel Quecksilber kommt in unsere biologischen Kreisläufe, wenn man dieses toxische
         Leuchtmittel nicht sehr streng und achtsam entsorgt?
         "Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll!" warnt Michael Engel im Deutschlandfunk, Köln:
         "Millionen ausgebrannte Leuchtstofflampen wurden im vergangenen Jahr in Deutschland bundesweit
        
eingesammelt. 300 Kilogramm giftiges Quecksilber..." -
         Was es bedeutet, wenn diese Zahl explosiv zunimmt (sprunghaftes Anwachsen der Sparlampen),
         müsste Umweltschützer eigentlich nächtelang verfolgen, statt sie - blauäugig - zu ahnungslosen
         Verfechtern dieser umweltproblematischen Technologie zu machen:

         Wie viele Leuchtstofflampen werden SCHON HEUTE NICHT fachgerecht entsorgt? (wie viel
        
Quecksilber weht aus Müllverbrennungsanlagen über unsere Städte?)
         Nur wenige, zB. die deutschen BAUBIOLOGEN (IBN Neubeuern) nehmen bisher kritisch dazu
         Stellung:
         "Bei den Energiesparlampen spiele ich nicht mit...", so Wolfgang Maes in www.baubiologie.de.

         Und dazu kommt noch die Gesundheit!
         Alexander Wunsch wagte schon 2003, schwere gesundheitliche Bedenken anzumelden:
            "Toxikologie des Lichts"
            "Entladungslampen enthalten nicht nur viele giftige Elemente, die schwierig zu entsorgen sind, sie
            prägen auch dem abgestrahlen Licht ihren giftigen Stempel auf... wie soll Licht giftig sein können? ...
            Der Körper versucht, giftige Quecksilberatome, die... aufgenommen wurden, dadurch unschädlich zu
            machen, dass er sie im trägen Fettgewebe unter der Haut oder im Gehirn einlagert. Durch
            Quecksilberlicht können diese passiv gemachten Quecksilberatome wieder aktiviert werden."
            Auch Eisenatome (in modernen Hochdruck-Metalldampflampen) treten nach seiner Meinung in
            Resonanz - hier mit dem Hämoglobin im Blut.
            (Farbe & Gesundheit, 2004 Mappe Edition, Callwey-Verlag, S. 99f).


            Auf dem Londoner Kongress, 27.10.07, erklärte er:
            Auf Quecksilber basierendes Fluoreszenzlicht, einschließlich sogenannter "Energiesparbirnen" wie
            auch weiße LED's mit hoher Farbtemperatur enthalten ein großes Potential, mit dem menschlichen
            endokrinen und zirkadianen System in Interaktionen zu treten, was für die Gesundheit unter
            Langzeitbedinungen schädlich sein kann.


        Wunsch wörtlich: "Aus ganzheitsmedizinischer Sicht käme das Verbot der Verwendung von Glühlampen
        
einer staatlich verordneten KÖRPERVERLETZUNG gleich, solange kein gleichwertiges Leuchtmittel
        zur Verfügung steht!"
        Aus: http://www.lichtbiologie.de/gluehlampe.pdf     

   

 


          WIE WERTVOLL IST DIE GLÜHLAMPE WIRKLICH?

Stellungnahme unseres Instituts zu den völlig sinnlosen Tendenzen zur Abschaffung dieses gesundheitlich wertvollen ungiftigen Leuchtmittels

Auf der ersten Globalen Licht-Design-Konferenz, 24.-27. Oktober 2007 in London, wurde von verschiendenen Fachleuten aus dem Gebiet Lichtbiologie und Lichttherapie der GLÜHLAMPE (Incandescent Lamp) und Halogenglühlampe (Halogenelamp) ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt:

Alexander WUNSCH (Deutschland, Schwingungsmedizin, ganzheitliche Lichtbiologie):
"Jede Glühlampe ist eine kleine Sonne".



Nachrichten aus den Medien besagen, Australien will die "gute alte Glühlampe" glattweg verbieten. Gleichzeitig liest man, Australien tritt immer noch nicht dem Kyoto-Protokoll bei und ist offensichtlich bestrebt, sein Image in Energie-
sparfragen anzuheben -
        (Frankfurter Allgemeine von 21.02.07 -
        "Verbannung der Glühbirne - Glühlampe oder Energiesparlampe -
        eine Frage der Energieeffizienz").

Ist dieses Verbot ein geeignetes Mittel? Und was plant man in Europa?


Für Licht- und GesundheitsexpertInnen ist dies bestürzend.

Warum? Ist es nicht "antiquiert", sich für Glühlicht einzusetzen?

Nein.
E
s beweist nur einen modernen, aktuellen Wissensstand:

  • Nur die Glühlampe und die Halogenglühlampe haben ein
    wirklich sonnenähnliches Lichtspektrum.

  • Nur sie werden daher von versierten Therapeuten (vgl. Alexander Wunsch, D, vgl. 3.Internat. Kongress der ILA, Heidelberg) als gesundes Licht eingestuft.

  • Und: Auch die "Energiesparlampe" - eine Leuchtstofflampe = Fluoreszenzlampe - verbraucht viel Energie. Allerdings zeigt sich das erst dann, wenn man nicht nur ihren Stromverbrauch, sondern
    ihre gesamte Energiebilanz ins Auge fasst
    - von der Herstellung bis zum Recycling (siehe unten).

Jede Glühlampe hat die Wirkung einer kleinen Sonne

Und ihr Vorteil ist:
Sie erzeugt optimales Licht und ihre "Abwärme" ist nutzbar.
In einem modernen energiesparenden Haus wird sie genau so mitverwendet wie die Wärme eines konventionellen Ofens. Diese aufgewendete Energie geht also nicht verloren.

Offenbar ist der Kern des Themas keineswegs nur eine Frage der Energieeffizienz.

Ein grosser Kreis umweltbewusster Menschen war in den letzten Jahrzehnten erleichtert über den Einsatz der Leuchtstoffröhre = Fluoreszenzlampe = "Energiesparlampe"
als energiesparendes Leuchtmittel. In Zeiten hoher Umweltbelastung durch globalen Spitzenbedarf an Energie ist dies auch verständlich.

Auch wir sind der Meinung, dass die Beleuchtung kommerzieller Grossbauten, Gänge und Erschliessungszonen im Büro- und Industriebereich, Unterführungen, Shopping-Malls, Sporthallen... ohne den Einsatz von Fluoreszenzlicht heute undenkbar sind. Im neunten Geschoss eines Bürohochhauses, eines Krankenhaus-Blocks... müssten gravierende Kühlmassnahmen gesetzt werden, wenn man dort nur Glühlicht verwenden würde. 


Allerdings in den Krankenzimmern selbst - oder gar in Wohnbereichen - sieht das schon ganz anders aus:
Für diesen Zweck sind die Gütekriterien der Leuchtstofflampe - schon einmal deshalb, weil ihre Farbwiedergabe nie 100% erreicht (Ra 100) wie beim Sonnen- und auch beim Glühlicht, unserer Meinung nach zu gering, ihr Lichtspektrum erscheint vielen Fachleuten als problematisch.

Nichts gegen - und alle Hochachtung für ! - die technische Innovation der Fluoreszenzlampe -
aber sehr viel gegen das Verbot (!) von sonnennahem Glühlicht im Wohnbereich!

Sinnvolle Bürobeleuchtung:

     So hat unser Institut beim Consulting für das höchste Gebäude des
      Burgenlandes, dem I&T-Tower bei Eisenstadt mit 12 Geschossen,            
      selbstverständlich Leuchtstofflicht  für Büros und Erschliessungszonen geplant -
      allerdings in den Büroräumen mit einem wichtigen Begleitlicht aus Hochvolt-
     
     
Halogenglühlampen. 
      
      Beide Lichtquellen sind getrennt schalt- und dimmbar und damit geeignet, in
      einem echten "Personal Lighting" individuell eingestellt zu werden.
      Auf diese Weise können  verschiedene Tageslichtstimmungen geschaltet werden -
     der Organismus erhält das passende Tageszeiten-Licht (Chronobiologie).
       Und vor allem wird dadurch auch das unkomplette Spektrum des Leuchtstoff-
      lichtes ergänzt und verbessert.



Drastisch formuliert es Alexander WUNSCH aus Heidelberg:
    "Verbot der Glühlampe kommt einer Körperverletzung gleich."

A. Wunsch ist ausgebildeter Schulmediziner und Experte auf dem Gebiet der Schwingungs-medizin, speziell der Lichtbiologie.

"Ein Verbot der Glühlampe ist in meinen Augen auf die Ebene einer Körperverletzung zu setzen. Wenn ich die Glühlampe als Lichtquelle nicht mehr zur Verfügung stelle, nehme ich dem Menschen die Möglichkeit, sonnenähnliches Licht in der dunklen Jahreszeit zu bekommen, wo er es in unseren Breiten am meisten braucht. Stattdessen wird die Fluoreszenzlampe angeboten, deren Spektrum problematisch ist. Das ist für mich ein totalitärer Eingriff", so WUNSCH am Telefon (23.02.07).
"So lange es keinen Ersatz mit einem so kompletten Lichtspektrum wie das Sonnenlicht gibt, muss man sich fragen: "Soll denn jetzt die Hormonstörung gesetzlich verordnet werden?"

WUNSCH ist, wie auch andere ExpertInnen auf dem Heidelberger Internationalen Kongress der International Light Association im Oktober 2006, der Meinung, das Spektrum der Leuchtstofflampen weiche nicht nur stark vom Sonnenlichtspektrum ab, sondern es sei auch für den Menschen problematisch. Veröffentlicht wurde dies u.a. im Tagungsband "Farbe & Gesundheit", Symposium in Murnau, D, November 2003, erschienen im Callwey-Verlag 2004
     ( ISBN 3-7667-1606-9   -  S.93ff - dort: "Toxikologie des Lichtes").

Auch die LED (Leuchtdiode) ist derzeit noch kein wirklich ausreichender Ersatz, auch hier ist das Spektrum sehr einseitig, und sie gibt auch zu wenig Licht.
"Da wäre es viel sinnvoller und jedenfalls demokratischer, den Menschen bestimmte Energiekontingente zuzuordnen und es ihnen selber zu überlassen, wie sie diese Energie verbrauchen", meint Alexander WUNSCH.

Dr. HATZENBICHLER von PHILIPS ÖSTERREICH bestätigte heute telefonisch (23.02.07), dass auch in der EU Bestrebungen laufen, die Glühlampe als hohen Energieverbraucher abzuschaffen. Und auch er ist der Meinung, dass es dafür derzeit kein Ersatzmittel (keine "Retrofit-Lampe") gibt – außer natürlich den verschiedenen Leuchtstoff-Lampen, aber eben mit einem unkompletten Lichtspektrum.

Alexander WUNSCH, den die Nachricht gerade während seines Urlaubs an einem oberitalienischen See erreichte, sagte mir am Telefon:
"Wenn ich mir abends die schöne Landschaft rings um den See anblicke, dann sehe ich hier, in einem wirklich ländlichen Raum, eine derartige Energieflut, dass man förmlich geblendet ist. Wenn man hier nur jede zweite Straßenbeleuchtung ausschaltet, brauche ich mir keine Sorgen mehr darüber zu machen, ob jemand eine Glühlampe verwendet.
Oder nehmen wir nur z.B. das Verhältnis zwischen Gasherd und Elektroherd:
Eigentlich müsste man dann den E-Herd zu allererst verbieten, denn sein Mehrverbrauch steht in keinem Verhältnis zur Glühlampe".
Dem Argument der Klimabelastung durch das verbrannte Gas (CO 2...) hält er entgegen, dass ja auch die Stromerzeugung mit erheblichen Mengen von Schadstoffausstoß verbunden ist.
Kalorische Kraftwerke konventioneller Art sind gemeint – von Atomkraftwerken und ihren völlig unverantwortlichen jahrhundertelangen radioaktiven Folgen für Milliarden heute noch Ungeborener wollen wir als aufgeklärte Menschen hier gar nicht sprechen.

    "Bei jeder Umwandlung von thermischer Energie zu Strom geht Energie verloren", so      WUNSCH, "Kohle wird verbrannt und erzeugt Wasserdampf, der zum  Antrieb von Turbinen      genutzt wird, die wiederum Generatoren antreiben, welche schließlich den elektrischen Strom      herstellen.
     Es ist ein Gesetz der Thermodynamik, idealerweise lediglich 38% der eingesetzten
     Primärenergie in Elektrizität verwandelt werden können. Wird der Strom nun wieder zu Wärme      zurückverwandelt, wie das beim Elektroherd und elektrischen Wasserheizungen sowie      Durchlauferhitzern der Fall ist, geht nochmal ein Teil der Energie verloren, da auch hierbei der      Wirkungsgrad nie bei 100 % liegen kann.
     Betrachtet man man also den gesamten Prozess, so bleiben im Normalfall von den 100%      eingesetzter Primärenergie etwa 25 bis 30% übrig, die wirklich genutzt werden können, bis
     zu 75% gehen ungenutzt verloren und heizen lediglich die Erdatmosphäre auf.

     Verwendet man hingegen einen Gasherd zum Kochen, gehen lediglich 2 bis 3% verloren,      nämlich in Form des Lichtes, das die Gasflamme abgibt, der Rest steht direkt als Wärme zur      Verfügung".


Dr. Herbert KLIMA, Prof. am Atominstitut der Österreichischen Universitäten in Wien, bestätigt uns ebenfalls: Es gibt eine Grenze des Wirkungsgrades, in der Physik folgt dies aus der Formel des Carnot-Prozesses in der Thermodynamik.
Ein Wirkungsgrad von 1 (100 %) kann bei weitem nicht erreicht werden - erst eine rechnerische genaue Betrachtung der mehrfachen Energieumwandlung beim Stromherd (Kraftwerkskalorien–Turbine–Stromerzeugung–Transportverluste–E-Herd–Herdwärme) lässt eine Einschätzung zu.


Glühlampen setzen in der Tat nur 5-15 % des Stroms in Licht um, der Rest wird überwiegend in Wärme umgewandelt. Aber die muss ja in einem modernen Bauwerk nicht verloren gehen.
Leuchtstofflampen bringen es allerdings auch nicht auf mehr als 30-35 % (so OSRAM und PHILIPS bei unseren Seminaren im Herbst 2006 – unser Diplomlehrgang für den Beruf "Licht- und Farbberater/In" – und dies mit dem Ergebnis eines Lichtes, das erheblich von der Sonne abweicht und ein "Zackenspektrum" liefert – die natürliche, kontinuierlich verlaufende spektrale Lichtwellenverteilung ist hier nicht gegeben.


Zur Energiebilanz der Lampen:
      "Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit wird immer nur der Stromverbrauch während der       Betriebsdauer in Rechnung gestellt, wobei die Glühlampe als Wärmestrahler naturgemäß       schlechter abschneidet als die Energiesparlampe. Um ein vollständiges Bild des       Energieverbrauhs zu erhalten, muss man jedoch auch den Aufwand für Herstellung und       umweltgerechte Entsorgung mit einbeziehen.

      Obwohl sich die Hersteller bedeckt halten, gibt es Schätzungen,
      dass die Herstellung und Entsorgung einer Energiesparlampe im Vergleich zur       Glühlampe bis zu 40 mal mehr Energie benötigt.

      Die Energiesparlampe hat noch vor dem ersten Einschalten die Umwelt bereits erheblich belastet, so       dass man kurzsichtig handelt, wenn man nur den reinen Energieverbrauch im Betrieb in Rechnung       stellt", erklärt Alexander WUNSCH.

      Es ist auch naheliegend, dass bei der Herstellung des hochkomplizierten Lichtgerätes       "Energiesparlampe", einer Quecksilber-Niederdruckgasentladungs-lampe mit Leuchtstoff auf der       Innenseite des Glaskolbens, wesentlich mehr Energie verbraucht wird als bei der einfachen und       billigen Glühlampe mit erhitztem Wendel.

      Ganz abgesehen von den Materialien:
      Hier wird Quecksilber zum Verdampfen gebracht, und erst über die "Leuchtstoffe", deren       Zusammensetzung ebenfalls ein ökotoxisches Problem darstellt wie das Quecksilber selbst (daher       strenger Sondermüll), wird auf sekundäre Weise die helle Lichtausstrahlung angeregt.


Vor allem aber gilt:
      Wichtig für Lebensprozesse ist ein komplettes Licht, wie es mehr als 5 Millionen Jahre lang die       Entwicklung des Frühmenschen begleitete, und auf das wir genetisch festgelegt sind. Und ein       solches komplettes Licht bringen eben derzeit nur Lampen mit Glüh-Wendeln zustande  (echte       Temperaturstrahler mit Farbtemperatur nach dem Planck'schen Kurvenzug).


Menschlicher Organismus und Licht

Wir wissen heute, dass der Vitaminhaushalt, die Funktion der endokrinen Drüsen, die Ausschüttungsrhythmen der Hormone alle vom Einfluss des Lichtes abhängen (Chronobiologie und Photobiologie).

Neue Forschungsergebnisse der Lichtbiologie und auch der Biophotonik bringt das Österreichische Institut für Licht und Farbe seit Herbst 2006 laufend  im Zyklus seines Diplomlehrgangs, einer Ausbildung für Licht- und Farbberatung.

Weil es für uns unbedingt wichtig ist, diese höchst bedeutenden und folgenschweren, vielfach noch unbekannten Wirkungen des Lichtes und seiner Farbanteile in die Öffentlichkeit zu bringen:

     o
 Für Architektur und Wohnungsplanung,
     o  für Gesundheits- und Vorsorgemedizin,
      für Bauunternehmungen und Siedlungsgenossenschaften,
     o  für PolitikerInnen und öffentliche BauträgerInnen -
      und für alle hausbauenden und wohnungseinrichtenden Menschen.



Jede Glühlampe ist eine
kleine Sonne:

die dann scheint, wenn es draussen nur Trübwetter, Nebel und "saisonale Dunkelheit" gibt: Fehlendes Sonnenlicht im Herbst, Winter und Frühling, was unsere Spezies Mensch in den 5 Millionen Jahren ihrer Entwicklung nicht erleiden musste:
Denn da waren wir in Afrika.

Glühlicht ist also optimales Licht, weil es ein komplettes Lichtspektrum hat wie die ebenfalls glühende Sonne. Glühlicht ist für uns artgerechtes Licht.

Daran sind wir genetisch gebunden, auch heute noch brauchen wir solches Licht zum Wohlfühlen.

Und die "Abwärme" der Glühlampe ist nutzbar!
Wir brauchen ja so und so eine Beheizung über gut zwei Drittel des Jahres.
In einem modernen energiesparenden bis energie-autarken Haus wird sie genau so mitverwendet wie die Wärme eines konventionellen Ofens. Diese aufgewendete Energie geht also keineswegs verloren!

       Wir kennen Null-Energie-Häuser (eigentlich müssten sie Plus-Energie-Häuser heißen),
       die die gesamte Energie für Raumerwärmung in den kühlen Monaten aus hausinterner
       Wärmeentstehung nehmen ( und natürlich vom Sonnenschein und dem einstrahlenden
       Tageslicht):
       Aus der Infrarot- (=Wärme-)strahlung der drinnen lebenden Menschen ebenso wie aus  
       der Abwärme sämtlicher haustechnischer Geräte, also vor allem auch der Beleuchtung.
       Und fallweise kann auch noch Erdwärme zugeführt werden. Daher haben solche Häuser
       auch keinen herkömmlichen Ofen mehr, und es gibt immer saubere Frischluft, die bei
       kühlem Wetter durch Gegenstromanlagen (Wärmetauscher) vorgewärmt wird.

      Ein ideales Beispiel dafür WÄRE das 2007 gebaute 1. Europäisches Passivhausdorf "Sonnenplatz"
      in Großschönau, NÖ:

      Dort passierte das Uneinsichtigste, was man mit "Beleuchtung" und "Energiesparen" tun kann:
      Man hat generell alle Glühbirnen verboten!

      Statt hier dem gesunden und für den Körper sehr gut verträglichen Glühlicht aus verschiedenen
      Lampenformen den Vorrang zu geben - dessen höhere Wärmeabstrahlung ja gerade hier nicht
      verloren gehen kann,
denn die Häuser "leben" ja von der in ihr erzeugten Wärme! -
            deswegen auch keine Öfen! -
      zwingt man den BewohnerInnen das Leuchtstofflicht mit seinen bekannten spektralen Defiziten auf
      und holt sich die Wärme lieber aus aufwändigen Erdwärmeanlagen, Kollektoren usw. von draußen!


Fazit:

  • Solche Häuser sollte man bauen, nur mit ganzheitlicher Vernunft:
    Dann kann die Glühlicht-Lampe weiterhin ihre nachweislich gesunde und behagliche Wirkung ausüben, mit Halogentechnik wird dieses Leuchtmittel ohnehin laufend verbessert.

  • Aber auch flankierent dazu: "Dark Sky" !

    Sinnloser Stromverbrauch muss endlich eingeschränkt werden!

    Gleißende Nachtbeleuchtungen in Bürohochhäuseren,
    riesige Schaufenster, die um Mitternacht nicht mehr der Information dienen, sondern lediglich dem Prestige der Firma, Licht, das sinnlos in den Weltraum gestrahlt wird und nicht nur den Astronomen zum Ärgernis wird, sondern auch ökologische Folgen für die Tierwelt hat!


lichtverschmutzung     Lichtverschmutzung

Müssen wir das All beleuchten? Dies sind reale Bilder aus dem Weltraum. Da sehen wir, wo die Energie verloren geht.                                                                "Lichtverschmutzung" -   Bildquelle: http://lexikon.astronomie.info/beobachter/darksky/index.html

Ja nach Maßnahme kann damit das Zig-1000-fache des vergleichsweise geringen Mehrverbrauchs von Temperaturstrahler-Lampen hereingebracht werden.
Auch die Leuchtstofflampe/Fluoreszenzlampe verbraucht viel Energie, wie oben angeführt wurde.
WENN DAS DURCHGEFÜHRT WÜRDE, dann bräuchte sich niemend mehr über den vergleichsweise geringen "Mehr"verbrauch von Glühlampen den Kopf zu zerbrechen.
Und dies bei Aufrechterhaltung von gesundem Sehvermögen und Seh-Komfort.


Und im Sommer, wo man keinen Heizungsbedarf hat, wo man keine Wärme (auch keine durch Glühlampen) brauchen kann?

Da sind erstens die Tage viel länger (ganz besonders im nördlichen Europa), es wird also ganz entschieden weniger beleuchtet. Also entsteht auch weniger Wärme.
Zweitens gibt es in unseren Breiten immer auch kühle Nächte.
Und drittens kann man in wirklich heißen Nächten die Elektrowärme ja ablüften - das müsste man bei Fluoreszenzlampen letztlich auch tun, nur eben weniger. Intelligente Häuser verfrachten diese Wärme in einen temporären Speicher, von wo sie später wieder geholt wird.

Wir sehen daher keinen nur irgendwie vernünftigen Grund für ein "Verbot der Glühlampe" (!).

Würde man beim Hausbauen, Revitalisieren und beim Planen industrieller Objekte überall die modernen Gesetze des Solaren Bauens berücksichtigen (Licht- und Sonneneinstrahlung, Baukörperstrategien - gewinnmaximierend oder verlustminimierend - und mit einem gut berechneten Maß an Speichermasse), dann könnte man den Effektivitätsgrad der Häuser von derzeit etwa 25 % auf über 75 % steigern (Univ.Prof. Dr. TREBERSPURG, Wien) und die Beleuchtung wäre dann ein vergleichsweise minimaler Energiefaktor.

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Und woraus besteht eine Leuchtstofflampe eigentlich?

Entladungslampe = Energiesparlampe = Fluoreszenzlampe = Leuchtstoffröhre:
Aus welchen Teilen setzt sich dieses Leuchtmittel im Prinzip zusammen?

Dieser moderne Lampentyp gehört in die Gruppe der Entladungslampen (im Gegensatz zu den Festkörperlampen oder Temperaturstrahlern).
Grundlage:
Hier wird Quecksilber zum Verdampfen gebracht, und erst über die "Leuchtstoffe", deren Zusammensetzung ebenfalls ein ökotoxisches Problem darstellt wie das Quecksilber selbst (daher strenger Sondermüll), wird auf sekundäre Weise die helle Lichtausstrahlung angeregt.

      Die Inhalte der Fluoreszenzlampe, gleich ob als Röhre oder als
      "Energiespar"-Globe (als "Birne") sind diese:  
      Eine Füllung aus:
      Ne, Ar oder Xe als Zündgas, Hg oder Xe als Puffergas zum
      Einstellen des Spannungsgradienten, und Tl, Na, Li, Sn, Sc, Dy, Ho, Tm etc. -
      eingebracht häufig als Jodid oder Bromid als Leuchtgas.

 
(aus:
http://www.lti.uni-karlsruhe.de/rd_download/Plasmastrahlungsquellen_20061117.pdf)

Und hier stecken in jedem Lampensockel
      neben der Wendel-Elektrode auch
      ein Vorschaltgerät,
      ein Glättungskondensator,
      ein Hochfrequenzgenerator 
      
eine Lampenzündung,
      ein Steuertransformator
      und eine Strombegrenzung (Drossel)

(nach:  www.strom-online.ch):
http://www.stromonline.ch/fileadmin/schaubilder/energiesparlampe/pdf/Energiesparlampe_Infos.PDF


...dies alles sind Einzelgeräte, die erst einmal erzeugt werden müssen, und die dann, nach dem "Aus" der Lampe, zum Wegwerfen sind, oder besser gesagt, einem wiederum auch energie-aufwändigen Zerlegungs- und Recycling-Prozess zugeführt werden müssen (dies im Optimalfall! So diese Dinge nicht im Restmüll landen und damit - worst case - in der Abgasfahne einer Müllverbrennung).


EU-Glühbirnenverbot

Aus dem Kurzfilm von report MÜNCHEN, Jänner 2009:
"Forscher warnen vor EU-Glühbirnenverbot"

Pressemitteilung von report MÜNCHEN, 05.01.2009:

Stand: 05.01.2009
Sinnlos und gefährlich – Mediziner und Klimaforscher warnen vor EU-Glühlampenverbot
(München) Nach Recherchen des ARD-Politmagazins report MÜNCHEN steht das Glühlampenverbot der Europäischen Kommission im Kreuzfeuer wissenschaftlicher Kritik.

Da das Glühlampenverbot der EU vor allem zugunsten von Energiesparlampen geht, warnt der Schlafforscher
Dr. Dieter Kunz
, Chefarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Berliner Charité, vor möglichen Gesundheitsrisiken.
Ihm zufolge wirke der hohe Blauanteil im Lichtspektrum vieler Energiesparlampen wie ein Wachmacher auf den menschlichen Körper. Denn das bläuliche Licht unterdrücke das Schlafhormon "Melatonin". Wenn die Sparlampen also künftig allabendlich die Wohnzimmer erleuchten, könnte dies auf Dauer die "innere Uhr" im menschlichen Organismus durcheinander bringen, so Kunz gegenüber report MÜNCHEN: "Störungen der 'inneren Uhr' führen zu Störung in jedem Bereich der Medizin. Wir wissen, dass das zum Beispiel Einfluss hat auf Tumorerkrankungen, aber auch auf Herzinfarkte, Depressionen und eine ganze Reihe von andere Erkrankungen." Tagsüber sei blauhaltiges Licht dagegen ungefährlich, als "Takter für die innere Uhr" sogar sehr gut für die Gesundheit. Aber: "Wenn dies in der Nacht gegeben ist, ist das das falsche Signal an die innere Uhr."

Professor Heinrich Kramer, Lichtdesigner an der Universität Aachen, ist sogar davon überzeugt, dass auch die neuen Energiesparlampen, die ein wärmeres Licht versprechen, das bedenkliche Blau in ihrem Spektrum enthalten: "Es ist und bleibt immer der selbe Blauanteil in der Lampe drin und der schädigende Anteil bleibt eben auch der gleiche. Es ist ganz unabhängig von der Art der Lichtfarbe, die ich kaufe, ob warm-weiß oder neutral-weiß oder Tageslicht-weiß."

Der Zentralverband Elektronik und Elektroindustrie (ZVEI) bestätigt gegenüber report MÜNCHEN, dass "Licht mit höherem Blauanteil eher wach macht". Allerdings sei aus Sicht des ZVEI "für einen natürlichen Melatonin-Zyklus die Art des Leuchtmittels zu Hause weniger relevant als die Intensität des verwendeten Lichts". Die EU-Kommission sieht auch weiterhin keine Gesundheitsrisiken durch Energiesparlampen. Der ZVEI rät allerdings vorsichtshalber: "Wer dennoch den Eindruck hat, dass Energiesparlampen zu Einschlafstörungen führen, kann an deren Stelle Halogenlampen einsetzen."

Kritik am Glühlampenverbot kommt auch von Klimafolgenforschern. Professor Ottmar Edenhofer, Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Ko-Vorsitzender im Weltklimarat, bezeichnet den Brüsseler Beschluss im Interview mit report MÜNCHEN als "Unfug". "Das Verbot der Glühbirne ist blinder Aktionismus und zeugt von einer Regulierungswut, die der Klimapolitik kaum hilft. Denn es geht jetzt nicht darum, den Bürgern etwas zu verbieten sondern nach Möglichkeit den Bürgern Anreize zu schaffen, die sie dafür belohnen, wenn sie herausfinden, wo man am günstigsten und billigsten CO2 vermeidet.". Dies könne vor allem der CO2-Emissionsrechtehandel der EU gewährleisten, so Edenhofer. Im Gegensatz zum Glühbirnenverbot könne man bei diesem Instrument sicher sein, dass tatsächlich alle Emissionen sinken.

Auch im Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim hält man das EU-Verbot für nutzlos.
Laut dem ZEW-Klimaökonom Andreas Löschel würden eventuelle CO2-Einsparungen durch das Verbot der Glühlampen und den Einsatz von Energiesparlampen am Ende durch die Marktmechanismen des Emissionshandels komplett kompensiert.  Löschel gegenüber report MÜNCHEN: "Durch das Glühlampenverbot wird in Europa keine Tonne CO2 eingespart werden." Man habe mit dem Emissionsrechtehandel in Europa bereits ein sehr gutes Instrument, das eine Obergrenze für CO2-Emissionen festlegt. "Wenn nun durch das Glühlampenverbot weniger Strom nachgefragt wird, führt das dazu, dass die Stromerzeuger weniger von diesen Verschmutzungsrechten benötigen; genau diese werden aber andere Branchen aufgreifen und in der Summe bleiben die Emissionen an CO2 die gleichen." Emissionsrechtehandel und Glühlampenverbot zusammen, das funktioniere nicht, sagt Löschel: "Ökologisch ist das Glühlampenverbot vollkommen wirkungslos."

Sendung erfolgte am Montag, 05.01.2009 im ARD-Magazin report MÜNCHEN um 21.45 Uhr im Ersten.
Diese Pressemitteilung ist frei verwendbar unter Quellenangabe „report MÜNCHEN“.