Newsletter 11/2008
Neue Diplomlehrgänge

Start für April 2009 geplant
Das 21. Jahrhundert wird einmal das "Jahrhundert des Photons" genannt werden.
Neue wichtige Berufe für die Zukunft:
Tausende Menschen warten darauf, dass ihre tägliche Lichtsituation verbessert wird. Und sie wollen auch teilhaben an den neuen Erkenntnissen über die Wirkung der Farben, sowohl als Raumfarben (Wohn- und Betriebsberatung) als auch als Therapie mit Weißlicht oder Farbstrahlung.
Der erste Licht- und Farbkongress im September 08 zeigte, wie wichtig diese Wirkungen der Lichtenergie heute in der Wissenschaft und auch im Design mit Licht und Farbe.
Werden Sie Licht- und Farbberater/In - Beratung, Consulting, um anderen Menschen dabei zu helfen,
Licht und Farben richtig zu planen oder
Werden Sie Licht- und Farbenergetiker/In, um die heilenden und entspannenden Kräfte direkt am Menschen anzuwenden.
Das Österreichische Institut für Licht und Farbe beginnt nach mehreren Pilotprojekten mit einer generellen Ausbildung zu Licht und Farbe, in der das gesamte Wissen weitergegeben werden soll:
- aus der europäischen Tradition (von Goethe bis Niels Ryberg Finsen, von Ghadiali bis Bartenbach und Garnier)
- aus neuester Forschung, wie wir bei gegenwärtigen Kongressen jährlich erleben
- aus neuesten Baugestaltungen wie auch aus modersten Therapieformen
...
Licht- und Farbkongress

Der erste Österreichische Kongress für Licht und Farbe, veranstaltet von unserem Institut im September 2008, brachte einen großen Erfolg.
Rund 80 Kongressteilnehmer/Innen an den beiden Tagen 26. und 27.9.08, im Obergeschoß der Europahalle in Wieselburg.
Zusammen mit den Vortragenden und den Mitarbeitern des Instituts waren es mehr als 110 Menschen, die hier umfassende und neue Informationen erlebten:
- Grundlagen und neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft:
Prof. Christian Bartenbach (innovative Lichtplanung), Dr. Michael Ehrenberger (Ganzheitsmedizin), Prof. Dr. Herbert Klima (Biophotonen), Prof. Dr. Wolfgang Marktl (Licht- und Zeitrhythmen, Chronobiologie), Prof. Mag. Karl A. Fischer (Lichtbedarf des Menschen, genetische Prägung) - Lichttechnik und Gesundheit
Prof. Dr. Richard Funk (Zellbiologie, Gefährdung der Netzhaut durch blaue Lichtanteile), Alexander Wunsch (Lichtbiologie, Kritik moderner Leuchtmittel, Heilkräfte des Lichtes), Prof. Dr. Arch. Martin Treberspug (Plädoyer für Sonne, Gesundheit und Energiesparen) - Gestaltung des Lebensraumes, Licht-Farbe-Kunst
Victoria Coeln (Chromotope, Painting the Night), Friedrich von Garnier (Farbgestaltung statt Grau in Grau im Stadtbereich und in Industriezonen) - Licht- und Farbstrahlen als Therapie
Alexander Wunsch (Spectro-Chrome-Methode), Karl Ryberg (Monocrom, Lichtklinik in Stockholm), Anadi Martel (Quebec, Sensora, multi-sensorial environment)
Tagungsband: Jetzt noch verbilligt subskribieren

Alle Referate des Kongresses in nahezu wörtlicher Fassung.
Alle wichtigen Tabellen und ein umfangreicher Auszug aus dem Bildmaterial.
Wir sind bemüht, die reichhaltigen Präsentationen des Kongresses möglichst authentisch wiederzugeben. Derzeit werden die Texte von den Autoren nochmals revidiert und mit Bildmaterial versehen. Möglichst schnell wollen wir zur Drucklegung kommen - auch mit Berichten von den interessanten "Kamingesprächen" am Freitag Abend, von der Licht- und Farbenausstellung mit "Erlebnisparcour" gemeinsam mit Scandinavian Design House, Targetti-Poulsen und Merten-Lichtsteuerung. Und mit der Präsentation von Therapie: der drei Meter große Licht-Dom von Karl Ryberg, die Sensora-Lichtmodulation von Anadi Martel sowie Alexander und Doris Wunsch mit Spektro-Chrom und ColorSound- Balancing.
Ca. 80 Seiten Bild und Text, dazu Biographien, neue Literatur.
Jetzt subskribieren: € 37.-- statt später ca. € 60,--
Bei Bestellungen ab 3 Stück: je € 35,--, bei größeren Mengen Sonderrabatt nach Vereinbarung.
Preise incl. 10% MwSt.
Kurzbericht vom Kongress der ILA in Heildelberg

Vom 20. bis 26. Oktober 2008 hielt die International Light Association (ILA) zum 5. Mal ihren Jahreskongress ab (Molkenkur Hotel, Heildelberg).
Neben fünf Interaktive Sessions der Mitglieder konnte man internationale Referenten zu medizinischen, therapeutischen, gestalterischen und auch sportwissenschaftlichen Themen hören.
Es zeigte sich hier, ein Jahr nach dem sensationellen Kongress "Professional Lighting Design Convention" in London mit 1133 Teilnehmer/Innen, dass sich das Wissen über Lichtbiologie weiter verbreitet und dass die Therapieformen, die es praktisch seit 2000 Jahren gibt, im 20. und 21. Jahrhundert weiterentwickelt wurden, angefangen vom Nobelpreis an Niels R. Finsen für seine Lichttherapie im Jahr 1903 bis zu den gegenwärtigen Anwendungen von Licht und Farbe auf den verschiedensten Gebieten des Heilens, in der Optometrie und auch in Design und Sporttraining.
Weiterführende Informationen
Die nächste Jahrestagung der ILA findet vom 21. bis 25. September 2009 in Griechenland auf der Insel KEA statt.
Information und Voranmeldung bei unserem Institut, es ist auch möglich, Mitglied dieser Organisation zu werden.
Unser Institut arbeitet mit der ILA eng zusammen, Karl A. Fischer ist Member of Council bei der International Light Association.
Die heiße Frage: Glüh- oder Energiesparlampe?

Die heftige Diskussion um die Gesundheitsproblematik bei Leuchtmitteln ist vor allem deshalb losgebrochen, weil es Tendenzen gibt, das Glühlicht aus dem täglichen Leben auszurotten. Zugunsten der "Energiesparlampe".
Umweltgründe werden vorgegeben, es ginge um Energiesparen, obwohl es keine konkreten Zahlen dazu gibt, wieviel dadurch wirklich an Energie eingespart wird. Denn die mindestens 9 verschiedenen elektronischen Bauteile der Gasentladungslampe müssen erzeugt, transportiert und zusammengebaut werden, und nach dem Ableben des Leuchtmittels müsste eigentlich eine strenge Entsorgung folgen: die Demontage und Recyklierung der Teile und ein behutsamer Umgang mit dem giftigen Quecksilber.
In der RoHS (Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical an electronic equipment) steht Quecksilber an zweiter Stelle der Verbotsliste. Quecksilberdampflampen (Energiesparlampen, herkömmliche Leuchstoffröhren) dürften eigentlich nicht erzeugt und vertrieben werden, aber sie genießen eine vorläufige Ausnahmeregelung.
Alexander Wunsch berichtete beim Kongress davon, dass in der Industrie nur 50% dieser Leuchtmittel als Sondermüll fachgerecht entsorgt würden, in den Haushalten seien es sogar nur 10%. Ein Großteil des giftigen Mülls wird verbrannt, was eine Erhöhung des Quecksilberanteils in der Atemluft bewirkt.
Außerdem befürchtet Wunsch in seiner "Quecksilber-Resonanz-Hypothese", dass nach den Gesetzen der Quantentheorie im Körper toxische Reaktionen zu erwarten seien. Und Prof. Dr. Funk zeigt den höheren Anteil an gefährlichem Blaulicht im künstlichen Spektrum von Entladungslampen.

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